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3. Mai 2021
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Intro / Agenda / Präsentationen

Montag, 3. Mai 2021


8.30 Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

8.50
Eröffnung des ersten Tages durch den Vorsitzenden
Dr. Björn Nehls, Leiter, Chem-Academy

9.00
Informationserfordernisse und Arbeit der Giftinformationszentren
• Strukturen und Zusammenarbeit der Giftinformationszentren
in Deutschland
• Der Alltag: Notrufaufkommen am Beispiel der
Vergiftungs-informations-Zentrale Freiburg
• Giftnotrufe in der Praxis: relevante Produktinformationen für die GIZ
– Private Verbraucher
– Gewerbliche Anwender
– Industrielle Verwender
• Wie können die Meldepflichten in Zukunft helfen?
• Kommunikation von produktbezogenen Risiken:
Erkenntnisgewinne durch die GIZ
Dr. Uwe Stedtler, Stellvertretender Leiter der VIZ,
Universitätsklinikum Freiburg, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin,
Vergiftungs-Informations-Zentrale (VIZ)

9.40
Stand der Umsetzung des Art. 45 der CLP-Verordnung
• Gesetzliche Meldepflicht für Produkte zur medizinischen
Notfallberatung
• Technische Rahmenbedingungen der Informationsweitergabe
an die GIZ
– Deutschland und die GIZ im föderalen System
– EU
• Inhalt der harmonisierten Produktmeldungen
• Wie generiert man den Unique Formula Identifier (UFI)?
• Anforderungen zur Aktualisierung
• Offene Punkte in den Diskussionen der Behörden
• Offene Fragen: Rebranding und Relabelling
• Wie wird der Datenschutz gewährleistet?
Kathrin Begemann, stellv. Fachgruppenleitung Expositionsbewertung
von gefährlichen Produkten, Abteilung Exposition,
Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

10.20 Kaffeepause

10.50
Meldepflichten, Giftinformation und UFI in der Schweiz
• Regulatorische Rahmenbedingungen: die Schweiz und das EU-Recht
• Voraussetzungen für das Inverkehrbringen von Chemikalien in der
Schweiz: behördliche Erwartungen an die Selbstkontrolle
• Welche Informationen sind zu melden?
• Das Generieren und Nutzen eines Unique Formula Identifiers
in der Schweiz
• Zu beachtende Fristen
• Das Schweizer Produktregister (RPC) und mögliche Schnittstellen
zum EU-Format (PCN)
• Ausblick: Die Revision der Chemikalienverordnung
Dr. Dag Kappes, Eidgenössisches Departement des Innern (EDI),
Abteilung Chemikalien, Bundesamt für Gesundheit (BAG), Schweiz

11.30
Erfahrungen mit der internationalen Umsetzung von Produktmeldungen
• Gelöste Workability Issues und bestehende Herausforderungen
• Informationsanforderungen für die PCN-Meldung
• Die Wechselbeziehung von UFI und SDB
• Der Stand der Umsetzung in den Mitgliedstaaten
• Umgang mit den Grenzen der Harmonisierung
Dr. Friederike Paven, PRA Global Product Regulatory Affairs,
Covestro Deutschland AG

12.10
FAQ zur Umsetzung von PCN bei der ECHA
Markus Pogrzeba, David Köhler, opesus AG

12.25
Die Umsetzung von Art. 45 der CLP-Verordnung in der Baustoffindustrie
• Gefahrenpotenziale in der industriellen und gewerblichen Praxis bei Baustoffen
• Die Ausgangssituation der Industrie
• Erfolgsfaktoren im Dialog mit den Behörden
• Herausforderungen der Industrie
– Umgang mit Rohstoffvariationen
– Anspruch auf detaillierte Informationen vs. Produktionspraxis
– Der Umgang mit den UFIs
• Bisherige FAQ der Betroffenen und Perspektiven
Antonio Caballero González,
European Mortar Industry Organisation (EMO)

13.05 Mittagspause

14.10
Mitteilungspflichten nach Art. 45 der CLP-Verordnung
• Unmittelbare und mittelbare Meldepflichten
• REACH-IT: Kriterien für eine valide Meldung durch die Legal Entity
• Der Brexit und REACH sowie CLP:
mögliche Konsequenzen für Rechtsunterworfene
• Wie sind industrielle oder gewerbliche Anwendung
nach REACH definiert?
• Einstufungen und ergänzende Kennzeichnungen
• Wie sind Gemische von komplexen Stoffen abgegrenzt?
• Anforderungen an das Sicherheitsdatenblatt
Nicolaj Heuer, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
(BAuA), Bundesstelle für Chemikalien

14.50
Technische Anforderungen für die Produktmeldungen an die GIZ
• Das PCN-XML-Format für Nicht-Techniker verständlich
• Kernelemente einer EHS-Systemarchitektur
• Schnittstellen zur IT-Architektur der ECHA
• Infrastruktur und technische Voraussetzungen für automatisierte
Produktmeldungen
• EHS-bezogene Systemarchitektur im eigenen Unternehmen
• Datenmanagement und Datensicherheit
• Einsatz von IUCLID
André Bremer, Geschäftsführer, SI PRO GmbH

15:30 Kaffeepause

16.00
Erfahrungen mit der Umsetzung bei einem Farbenhersteller
• Kritische Punkte des Art. 45 CLP aus Sicht eines
europäischen Farbenherstellers
• Was tun bei einer breiten Produktpalette, internationaler Produktion
und EU-weitem Vertrieb?
• ECHA-Meldungen – oder doch national melden?
• System-zu-System-Meldungen – eine Lösung mit echten
Herausforderungen
• Umgang mit Lagerware bei mehrstufigem Vertrieb
• Handelswaren und Privat Label
• Compliance und Kostenfaktoren
• UFIs im Sicherheitsdatenblatt und auf dem Etikett
• „Bespoke Paints“ – was geschieht am Point of Sale
nach der Novelle des Art. 25 CLP?
Dr. Helmut Möbus, Leiter zentrale Produktsicherheit, DAW SE

16.40
Die Umsetzung der Meldepflichten im Kontext der umfassenden Produktsicherheit
• Herausforderungen zu Art. 45 aus der Sicht eines nachgeschalteten
Anwenders
• Grenzen der Harmonisierung bei REACH und CLP und was sie für die
Produktsicherheit bedeuten
• Der New Green Deal der EU und anstehende Entwicklungen
• Beschränkungen als kommende Aufgabe
• Erfolgsfaktoren für Compliance in der Produktsicherheit
Jörg Kowski, Head of Material Safety,
Klüber Lubrication München SE & Co. KG

17.20 Zusammenfassung durch den Vorsitzenden

17.30 Ende der Veranstaltung

 

 

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