Art. 45 der CLP-Verordnung

04. und 05. April 2022 - Bonn und online


Wir befinden uns in den Vorbereitungen für diese Veranstaltung, Details zur Agenda planen wir ca. drei Monate vor der Durchführung zu veröffentlichen. Wenn Sie Interesse an einem Thema haben, freuen wir uns über Ihren Input: anika.klinger@chem-academy.com

Zur Illustration des Themenspektrums finden Sie hier die Agenda der zuletzt durchgeführten Veranstaltung.

Montag, 3. Mai 2021

8.30
Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

8.50
Eröffnung des ersten Tages durch den Vorsitzenden
Dr. Björn Nehls, Leiter, Chem-Academy

9.00
Informationserfordernisse und Arbeit der Giftinformationszentren

  • Strukturen und Zusammenarbeit der Giftinformationszentren in Deutschland
  • Der Alltag: Notrufaufkommen am Beispiel der Vergiftungs-informations-Zentrale Freiburg
  • Giftnotrufe in der Praxis: relevante Produktinformationen für die GIZ
    – Private Verbraucher
    – Gewerbliche Anwender
    – Industrielle Verwender
  • Wie können die Meldepflichten in Zukunft helfen?
  • Kommunikation von produktbezogenen Risiken: Erkenntnisgewinne durch die GIZ

Dr. Uwe Stedtler, Stellvertretender Leiter der VIZ, Universitätsklinikum Freiburg, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Vergiftungs-Informations-Zentrale (VIZ)

9.40
Stand der Umsetzung des Art. 45 der CLP-Verordnung

  • Gesetzliche Meldepflicht für Produkte zur medizinischen Notfallberatung
  • Technische Rahmenbedingungen der Informationsweitergabe an die GIZ
    – Deutschland und die GIZ im föderalen System
    – EU
  • Inhalt der harmonisierten Produktmeldungen
  • Wie generiert man den Unique Formula Identifier (UFI)?
  • Anforderungen zur Aktualisierung
  • Offene Punkte in den Diskussionen der Behörden
  • Offene Fragen: Rebranding und Relabelling
  • Wie wird der Datenschutz gewährleistet?

Kathrin Begemann, stellv. Fachgruppenleitung Expositionsbewertung von gefährlichen Produkten, Abteilung Exposition, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

10.20
Kaffeepause

10.50
Meldepflichten, Giftinformation und UFI in der Schweiz

  • Regulatorische Rahmenbedingungen: die Schweiz und das EU-Recht
  • Voraussetzungen für das Inverkehrbringen von Chemikalien in der Schweiz: behördliche Erwartungen an die Selbstkontrolle
  • Welche Informationen sind zu melden?
  • Das Generieren und Nutzen eines Unique Formula Identifiers in der Schweiz
  • Zu beachtende Fristen
  • Das Schweizer Produktregister (RPC) und mögliche Schnittstellen zum EU-Format (PCN)
  • Ausblick: Die Revision der Chemikalienverordnung

Dr. Dag Kappes, Eidgenössisches Departement des Innern (EDI), Abteilung Chemikalien, Bundesamt für Gesundheit (BAG), Schweiz

11.30
Erfahrungen mit der internationalen Umsetzung von Produktmeldungen

  • Gelöste Workability Issues und bestehende Herausforderungen
  • Informationsanforderungen für die PCN-Meldung
  • Die Wechselbeziehung von UFI und SDB
  • Der Stand der Umsetzung in den Mitgliedstaaten
  • Umgang mit den Grenzen der Harmonisierung

Dr. Friederike Paven, PRA Global Product Regulatory Affairs, Covestro Deutschland AG

12.10
FAQ zur Umsetzung von PCN bei der ECHA
Markus Pogrzeba, David Köhler, opesus AG

12.25
Die Umsetzung von Art. 45 der CLP-Verordnung in der Baustoffindustrie

  • Gefahrenpotenziale in der industriellen und gewerblichen Praxis bei Baustoffen
  • Die Ausgangssituation der Industrie
  • Erfolgsfaktoren im Dialog mit den Behörden
  • Herausforderungen der Industrie
    – Umgang mit Rohstoffvariationen
    – Anspruch auf detaillierte Informationen vs. Produktionspraxis
    – Der Umgang mit den UFIs
  • Bisherige FAQ der Betroffenen und Perspektiven

Antonio Caballero González, European Mortar Industry Organisation (EMO)

13.05
Mittagspause

14.10
Mitteilungspflichten nach Art. 45 der CLP-Verordnung

  • Unmittelbare und mittelbare Meldepflichten
  • REACH-IT: Kriterien für eine valide Meldung durch die Legal Entity
  • Der Brexit und REACH sowie CLP: mögliche Konsequenzen für Rechtsunterworfene
  • Wie sind industrielle oder gewerbliche Anwendung nach REACH definiert?
  • Einstufungen und ergänzende Kennzeichnungen
  • Wie sind Gemische von komplexen Stoffen abgegrenzt?
  • Anforderungen an das Sicherheitsdatenblatt

Nicolaj Heuer, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Bundesstelle für Chemikalien

14.50
Technische Anforderungen für die Produktmeldungen an die GIZ

  • Das PCN-XML-Format für Nicht-Techniker verständlich
  • Kernelemente einer EHS-Systemarchitektur
  • Schnittstellen zur IT-Architektur der ECHA
  • Infrastruktur und technische Voraussetzungen für automatisierte Produktmeldungen
  • EHS-bezogene Systemarchitektur im eigenen Unternehmen
  • Datenmanagement und Datensicherheit
  • Einsatz von IUCLID

André Bremer, Geschäftsführer, SI PRO GmbH

15:30
Kaffeepause

16.00
Erfahrungen mit der Umsetzung bei einem Farbenhersteller

  • Kritische Punkte des Art. 45 CLP aus Sicht eines europäischen Farbenherstellers
  • Was tun bei einer breiten Produktpalette, internationaler Produktion und EU-weitem Vertrieb?
  • ECHA-Meldungen
    – oder doch national melden?
  • System-zu-System-Meldungen
    – eine Lösung mit echten Herausforderungen
  • Umgang mit Lagerware bei mehrstufigem Vertrieb
  • Handelswaren und Privat Label
  • Compliance und Kostenfaktoren
  • UFIs im Sicherheitsdatenblatt und auf dem Etikett
  • „Bespoke Paints“ – was geschieht am Point of Sale nach der Novelle des Art. 25 CLP?

Dr. Helmut Möbus, Leiter zentrale Produktsicherheit, DAW SE

16.40
Die Umsetzung der Meldepflichten im Kontext der umfassenden Produktsicherheit

  • Herausforderungen zu Art. 45 aus der Sicht eines nachgeschalteten Anwenders
  • Grenzen der Harmonisierung bei REACH und CLP und was sie für die Produktsicherheit bedeuten
  • Der New Green Deal der EU und anstehende Entwicklungen • Beschränkungen als kommende Aufgabe
  • Erfolgsfaktoren für Compliance in der Produktsicherheit

Jörg Kowski, Head of Material Safety, Klüber Lubrication München SE & Co. KG

17.20
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden

17.30
Ende der Veranstaltung