CLP Classification, Labelling and Packaging

Montag, 24. Oktober 2022

9.00
Eröffnung des ersten Tages durch die Vorsitzenden
Dr. Björn Nehls, Managing Director, Chem-Academy
Sabine Schultes, Dangerous Goods Assessment & Consulting

9.15
Neuigkeiten aus der EU-Chemikalienregulierung

  • Die Chemikalienstrategie der EU: Was sind konkrete regulatorische Initiativen?

– Revision REACH und CLP
– Fragestellungen zum Konzept „One substance, one assessment“
– Stand der Diskussionen zur Definition von Nano
– Weitere Initiativen

  • Umsetzung

– Hierarchien für die Umsetzung: Was ist bei regulatorischen
   Unschärfen und verzahnten Regelwerken zu beachten?
– Schritte zur Umsetzung in den nationalen Räumen

  • Rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten
  • Ein Blick über den Tellerrand der EU

Hannah Widemann, Senior Associate, Advocaat - Member of the
Brussels Bar, Steptoe & Johnson LLP

10.00
REACH und CLP im Kontext der Chemikalienstrategie der EU

  • Gefahrstoffinformation: CLP vs. GHS?
  • Die Einführung neuer Gefahrenklassen in CLP
  • REACH Anhang II

– Neuerungen beim SDB
– Nanoformen

  • Generische Verbote nach REACH-Anhang XVII
  • Die Einstufung von Endokrinen Disruptoren
  • Welche weiteren Korrekturen der CLP-Verordnung finden statt?

Dr. Ole Schrader, HSA-RA Corporate Scientific Services - Regulatory
Affairs, Henkel AG & Co. KGaA

 

10.45 Networking und Kaffeepause

11.15
Industrie 5.0 – EHS und Sustainability

  • Welche Werte treiben uns in der Industrie 5.0 an?
  • Anwendungsbeispiele für den Einsatz innovativer Technologien im Bereich der Produktsicherheit

– Robotik in Product Stewardship
– Computer Visioning – Fortschritte, Chancen und Risiken
– Machine Learning und Sicherheitsdatenblätter – wie ML uns hilft, die Herausforderungen zu meistern

  • Wie können wir unsere Unternehmen mit Hilfe neuer Technologien „grüner“ und effizienter machen?

Markus Nörtemann, Helasoft GmbH

12.00
CLP: Umsetzung aus der Sicht der Bundesanstalt

  • Der regulatorische Rahmen: aktuelle und künftige Herausforderungen
  • CLP und verwandte Regelwerke im Kontext der EU-Chemikalienpolitik
  • Bestehende Meldepflichten: Wo liegen die Schwierigkeiten?
  • Update zum C&L-Inventory
  • Das CLP-Helpdesk als Spiegel der gegenwärtigen Aufgaben – exemplarische Anfragen

Nicolaj Heuer, Fachbereich 5: Bundesstelle für Chemikalien, BAuA
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

12.45 Gemeinsames Mittagessen

14.15
Produktsicherheit zwischen der Chemical Strategy for Sustainability der EU
und den operativen Details des Art. 45

  • Relevante Eckpunkte der CSS für die Produktsicherheit
  • Wer führt: GHS oder CLP?

– Praktische Folgen einer möglichen Divergenz
– Erfahrungen mit den PCN und wichtige Aspekte in der täglichen Umsetzung

  • Wie universell sind Daten unter GHS und CLP überhaupt noch in globalen Lieferketten einsetzbar?
  • Welche praktischen Hürden bestehen schon heute?
  • Welche Auswirkungen und Probleme ergeben sich dadurch für nachgeschaltete Anwender für die Meldungen nach Annex VIII?

Dr. Cedric Groß, Product Safety and Stewardship, knoell Germany GmbH

15.00
Erfahrungen des BfR mit PCN nach Art. 45/Anhang VIII der CLP-Verordnung

  • Mitteilungswege und Meldeverfahren
  • Vorkehrungen für Datenschutz und Datensicherheit
  • Die Verwendung der PCN-Daten in der Praxis in den Giftinformationszentren und am BfR
  • MIM in MIM in MIM, usw.: Herausforderungen mit verschachtelten Mitteilungen
  • Ein statistischer Überblick zu den Meldungen
  • Gängige Fehler in den Produktmeldungen und wie man sie vermeiden kann
  • Die anstehende Revision der CLP-VO: Anpassung des Art. 45 hinsichtlich der Mitteilungsverpflichtung

Dr. Herbert Desel, Leitung der Fachgruppe „Expositionsbewertung von
gefährlichen Produkten“, Kommissarische Leitung der Fachgruppe
„Nationales Vergiftungsregister“, Stellv. Leitung der Abteilung Exposition

15.45 Networking und Kaffeepause

16.15
Neuerungen im Bereich Gefahrgut

  • Stand der Harmonisierung von GHS/CLP und Transport
  • Unfälle mit Gefahrgut

– Was man daraus lernen kann und muss
– Wann und wie es umgesetzt wird

  • Entwicklungen und Herausforderungen

Sabine Schultes, Dangerous Goods Assessment & Consulting

17.00 Zusammenfassung durch die Vorsitzende

17.15 Ende des ersten Tages

18.00 Abendveranstaltung

 

Dienstag, 25. Oktober 2022

8.55
Eröffnung des zweiten Tages durch die Vorsitzende
Sabine Schultes, Dangerous Goods Assessment & Consulting

9.00
Produkt- und Arbeitssicherheit in der Wertschöpfungskette der chemischen Industrie

  • Kommunikation von Risiken- Erkenntnisse aus dem Projekt REACh2SDS
  • Die Chemikalienstrategie der EU aus Sicht des Arbeitsschutzes
  • Herausforderungen im Zusammenspiel von Circular Economy und weiteren EU-Strategien
  • Eckpunkte der Anwendungssicherheit: safe and sustainable by design
  • Forschungsfragen und Chancen für den Arbeitsschutz

Nicoletta Godas, Wissenschaftliche Leitung Gefahrstoffe und biologische
Arbeitsstoffe, BAuA Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

9.45
Stoffliche Marktüberwachung aus der Perspektive der Gewerbeaufsicht

  • Zuständigkeiten des Vollzugs am Beispiel des GAA Hannover/Niedersachsens
  • Vollzug von Chemikalienrecht unter Anwendung des Produktsicherheitsrechts
  • Korrektive Maßnahmen und Sanktionen in der Praxis

– Rückrufe und Rücknahmen
– RAPEX-Meldungen/Safety Gate
– Sanktionen

  • Erkenntnisse aus den REACH-ENFORCE-Projekten: REF 8 „Online-Handel“ - Ein kritischer Blick in das Internet
  • Fallbeispiele aus der Marktüberwachung in der Pandemie: Desinfektionsmittel im Fokus mehrerer Behörden

Dr. Uwe Licht-Klagge, Abteilungsleiter, Staatliches Gewerbeaufsichtsamt Hannover

10.30 Networking und Kaffeepause

11.00
Produktsicherheit im Mittelstand: Aufgaben, Schwerpunkte, Ressourcen und ihre Grenzen

  • Herausforderungen durch ein breites Produktportfolio
  • Definition der geeigneten Risk Management Measures
  • Umgang mit inkonsistenten SDB
  • Aufwand vs. Sicherheitsgewinne durch die Arbeit der Produktsicherheit

Marco Borgmann, Gruppenleiter Produktsicherheit, Follmann Chemie GmbH

11.45
Titandioxid: regulatorische und praktische Folgen der Einstufung

  • Neue Kennzeichnungen für Titandioxid und die praktischen Folgen für die Hersteller
  • Studienlage zur Gefährdung durch Titandioxid
  • Maßnahmen im Arbeitsschutz
  • Offene Fragen zu Titandioxid-Abfall
  • Exkurs: Nanomaterialien als Gegenstand der Chemikalienregulierung

Dr. Heike Liewald, Geschäftsführerin, Verband der Mineralfarbenindustrie (VdMi) e.V.     

12.30 Gemeinsames Mittagessen

13.45
Etiketten und Labelling als Elemente der Gefahrenkommunikation

  • Digitalisierung in der Gefahreninformation der chemischen Industrie

– Schnittstellen in der Wertschöpfungskette

  • EU vs. UN: Gemeinsamkeiten und konzeptionelle Unterschiede
  • Ein Produkt, ein Label – die Vision einer Lösung für globale Player
  • Anforderungen an Etiketten in der überarbeiteten CLP-Verordnung
  • Implementierung neuer Gefahrenklassen

Frank Altrogge, Data Management Regulatory Affairs/GHS Expert, BYK-Chemie GmbH
 

14.30
Endokrine Disruptoren im Kontext der CLP-Verordnung

  • Ergebnisse der Revision der CLP-VO
  • Stand der Diskussionen im CARACAL
  • Anforderungen an die Einstufung und Kennzeichnung von Endokrinen Disruptoren
  • Praktische Stolpersteine
  • Umgang mit regulatorischen Inkonsistenzen aus der Perspektive eines global operierenden Unternehmens

Ellen Dhein, Director Environmental Policy, Bayer AG

15.15 Networking und Kaffeepause

15.45
Neuerungen aus dem Abfallrecht im Kontext der Produktsicherheit der chemischen Industrie

  • Rechtlicher Rahmen und der Aufbau des Abfallverzeichnisses
  • Aktuelle Entwicklungen an der Schnittstelle
  • Abfallrecht/Chemikalienregulierung
  • Welche Rolle spielt die CLP-Verordnung?
  • Die Einstufung von Abfällen in Theorie und Praxis
  • Umgang mit rechtlichen Unschärfen
  • Gefahren durch Abfälle in der industriellen Fertigung
  • Marktüberwachung und Sanktionen
  • Recycling: the end of waste?!

Dr. Ralf Kaminski, Partner, Avocado Rechtsanwälte

16.30 Zusammenfassung durch die Vorsitzende

16.45 Ende der Jahrestagung