CLP Classification, Labelling and Packaging

25. und 26. Oktober 2021 - Bonn und online

Montag, 25. Oktober 2021

8.30 Empfang mit Kaffee und Tee, Ausgabe der Tagungsunterlagen

8.50
Eröffnung des ersten Tages durch
Dr. Björn Nehls, Managing Director,
und die Vorsitzende
Sabine Schultes, Dangerous Goods Assessment & Consulting

9.00
CLP im Kontext der Roadmap: der New Green Deal der EU

  • Aktuelle Tätigkeitsschwerpunkte der Produktsicherheit
  • Eckpunkte des New Green Deals der EU
  • Herausforderungen im Registrierungs- und Autorisierungsprozess
  • Auswirkungen durch die Regulierung von Endocrine Disruptors
  • Grenzen der Vereinheitlichung und Konsequenzen für die globale Produktsicherheit
  • Politische und regulatorische Entwicklungen in der EU: Welchen Beitrag kann die Industrie leisten?

Sabine Hausmann, Head of Global EH&S, Fuchs Petrolub SE

9.45
Die Umsetzung der CLP-Verordnung aus der Perspektive der Bundesanstalt

  • Aktuelle Entwicklungen auf internationaler und nationaler Ebene mit Bezug zu CLP
  • Erwartete Änderungen durch die Revision der CLP-Verordnung im Rahmen der Europäischen Chemikalienstrategie
  • Neue Gefahrenklassen
  • Meldepflichten für Lohnhersteller und Händler
  • Verzahnung von CLP mit weiteren Regelwerken
  • Kennzeichnungsausnahmen und digitale Informationen
  • Erfahrungen mit der Einstufung von Titandioxid
  • Gegenwärtige Themenschwerpunkte im CLP-Helpdesk

Nicolaj Heuer, Fachbereich 5: Bundesstelle für Chemikalien,
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

10.30 Networking und Kaffeepause

11.00
Die Schnittstelle Produktsicherheit/Arbeitsschutz

  • Anforderungen an das Gefahrstoffkataster/Lagerplan
  • SDB: Informationen für das Gefahrstoffkataster
  • Ein kritischer Blick auf die Regulierung: mehr Sicherheit am Arbeitsplatz, aber wie?
  • Perspektiven für den Arbeitsschutz im Zeichen des New Green Deals der EU

Simon Steinmeyer, EHS Manager Frankfurt, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Health Safety Environment, Chemetall GmbH

11.45
Risiko- und Maßnahmenkommunikation in der Wertschöpfungskette

  • Informationsgenerierung und -weitergabe, wie und warum?
  • Erforderliche Daten zu Exposition und Verwendung im Arbeitsschutz
  • Erkenntnisse aus dem Projekt REACh2SDS
  • Anforderungen an die Informationsqualität und Kommunikation
  • Wie wirken die bisherigen regulatorischen Maßnahmen (und wo nicht)?
  • Der aktuelle REACH Review und Folgen für die Gefahrstoffkommunikation

Nicoletta Godas, Wissenschaftliche Leitung Gefahrstoffe und biologische Arbeitsstoffe, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

12.30 Gemeinsames Mittagessen

13.45
Art. 45/Anhang VIII: Update durch die national zuständige Behörde

  • Implementierung des Verfahrens am BfR und in den GIZ: Umgang mit dem 100-fachen Datenvolumen
  • Wie kann das BfR da noch eine Qualitätssicherung machen?
  • Was läuft gut, was läuft noch holprig?
  • Nutzung der Daten am BfR, in den GIZ und durch die Überwachung
  • Nutzung des UFI in den GIZ
  • Mitteilungen mit Standardrezepturen
  • Häufige Verständnisprobleme bei der Erstellung der Mitteilung und ihre Lösung
  • Geplante Änderung des Artikel 45 CLP und (möglicherweise) 3. Änderung des Anhang VIII

Dr. Herbert Desel, Fachgruppenleitung "Expositionsbewertung gefährlicher Produkte", Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

14.30
UFI und Poison Centres Notifications in der Schweiz – Vergleich zu CLP Art. 45 Annex VIII

  • Datenanforderungen für die Produktmeldung in der Schweiz –

Vergleich zur Poison Center Notification (PCN) an die ECHA

  • Technische Anforderungen an die Produktmeldung in der Schweiz
  • Harmonisierung der Meldeprozesse im eigenen Unternehmen
  • Fallbeispiel Massenmeldung in die Schweiz mit Hilfe von Softwaretools

David Köhler, Consultant, opesus AG

15.15 Networking und Kaffeepause

15.45
Harmonisierte Poison Centre Notification nach CLP Anhang VIII –
Erfahrungen und Herausforderungen aus Sicht eines Beratungsunternehmens

  • Rollen und Pflichten in tatsächlichen Lieferketten
  • Geschäftsgeheimnisse und notwendige Informationsweitergabe
  • Freiwillige Meldungen und Lieferanten-SDB
  • Folgen der geforderten Detailtiefe der Meldungen
  • Erste Behördenrückfragen zu Meldungen

Dr. Christoph Schwarz, Group Leader, Product Safety & Stewardship - Services III,
knoell Germany GmbH

16.30
Konkrete Herausforderungen für EHS durch die Revision der CLP-Verordnung

  • Erwartungen bezüglich der Revision der CLP-VO
  • Erkenntnisse aus den Public Consultations
  • Diskussionen im CARACAL
  • Die Einstufung von Endokrinen Disruptoren
  • Kriterien für PMT-Eigenschaften
  • Zero Pollution als Zielsetzung?

Ellen Dhein, Director Environmental Policy, Bayer AG

17.15 Zusammenfassung durch die Vorsitzende

17.30 Ende des ersten Tages Fachtagung

 

Dienstag, 26. Oktober 2021

8.50
Eröffnung des zweiten Tages durch die Vorsitzende
Sabine Schultes, Dangerous Goods Assessment & Consulting

9.00
Chemikaliensicherheit und Überprüfungen im föderalen System

  • Strukturen der Überwachung am Beispiel Nordrhein-Westfalen
  • Formen der Marktüberwachung
  • Erfahrungen und Perspektiven – auch vor dem Hintergrund der Pandemie
  • Schwerpunkte im Vollzug
  • Verzahnung der Überwachung: Regelwerke der Chemikaliensicherheit und angrenzender Rechtsbereiche
  • Folgen und Sanktionen bei Non-Compliance

Katja Trawny, Referatsleitung Chemikaliensicherheit, und
Rosemarie Greiwe, Chemikaliensicherheit, Gefahr- und Biostoffe,
Arbeitsmedizin, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

9.45
Aktuelle Entwicklungen zur Harmonisierung von Gefahrgutvorschriften
und CLP/GHS

  • Grenzen des Sinnvollen: Ist "harmonisch" immer gut und richtig?
  • Beispiele aus den internationalen Diskussionen von gestern und heute
  • Ein Blick in die Glaskugel
  • Endocrine Disruptors im Gefahrgutmanagement
  • Basel Convention für Abfälle
  • Unfälle beim Gefahrguttransport: Ihre Ursachen und zukünftige Auswirkungen auf diverse Regelwerke

Sabine Schultes, Dangerous Goods Assessment & Consulting

10.30 Networking und Kaffeepause

11.00
Herausforderungen mit dem SDB in der Praxis

  • Gesetzliche Grundlagen und Bedeutung des SDB im Rahmen der Gefahrenkommunikation
  • Inhalte des SDB
  • Wie ausführlich muss ein SDB sein?
  • Wann muss ein SDB zur Verfügung gestellt werden?
  • Hat ein SDB ein Ablaufdatum?
  • Plausibilität oder wie gehe ich mit fehlerhaften SDBs um?
  • Wo finde ich für die Erstellung von SDB notwendige Daten?
  • Wo finde ich Hilfe bei der Erstellung von SDB?

Dr. Michael Hagel, Leitung Abteilung Arbeitssicherheit und Umweltschutz, Carl Roth GmbH & Co. KG

11.45
Anforderungen an das Labelling

  • Aktuelle Entwicklungen auf UN- und europäischer Ebene
  • Ein Produkt, ein Label? Unterschiedliche Anforderungen aus der Sicht eines Global Players
  • Der Blick über den Tellerrand – CLP und angrenzende Rechtsbereiche
  • Informationen im ständigen Wechsel – Change Management
  • Was benötigt wird, um die Anforderungen zu erfüllen 

Frank Altrogge, Data Management Regulatory Affairs/GHS Expert, BYK-Chemie GmbH     

12.30 Gemeinsames Mittagessen

14.00
Neuerungen durch die TRGS 510 zur Lagerung von Gefahrstoffen

  • Kernelemente der Neufassung der Technischen Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 510 „Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern“
  • Anwendungsbereiche und relevante Tätigkeiten
  • Zielsetzungen der TRGS 510 und erforderliche Maßnahmen in den Unternehmen: Arbeitssicherheit und Umweltschutz
  • Herausforderungen in der Anwendung
  • Organisatorische Maßnahmen und Dokumentation

Prof. Dr. Norbert Müller, Global Dangerous Goods Manager, Schenker AG

14.45
Einstufung von Abfall und die Entsorgung von Gefahrstoffen

  • EHS-bezogene Aufgaben bei einem Hersteller komplexer Erzeugnisse
  • Chemikalienregulierung vs. Anforderungen der Luftfahrt vs. Vorgaben im Bereich militärischer Verwendungen

                   – Sonderfall Substitution in regulatorischen Schnittmengen

  • Gefahrstoffmanagement und Entsorgung in der Praxis
  • Qualifizierung von Personal im Abfallmanagement
  • Von fest bis flüssig: Wertstoffströme in der Praxis
  • Wie weit ist der Weg zur Circular Economy?

Horst Herbert, Head of Works Safety, Plant Security and Environmental Protection,
Premium AEROTEC GmbH

15.30 Networking und Kaffeepause

16.00
Die Arbeitswelt der Produktsicherheit in der Zukunft

  • Corona als Beschleuniger von Entwicklungen der Arbeitswelt
  • Wie mobil kann die Produktsicherheit arbeiten?
  • Herausforderungen im Schnittstellenmanagement
  • Erforderliche organisatorische Maßnahmen und IT-Infrastruktur
  • Das Management von hybrid arbeitenden Teams

Roman R. Gimmini, Manager Regulatory Affairs, Krisenstab Covid-19 (Corona),
Karl Wörwag Lack- und Farbenfabrik GmbH & Co KG

16.45 Zusammenfassung durch die Vorsitzende

17.00 Ende der Jahrestagung