Regulatorische Toxikologie

30. und 31. März 2020
Köln

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Themenschwerpunkte des Seminars

  • Grundlagen toxikologischer Studien und ihre Aussagekraft
  • Dosis-Wirkungs-Beziehungen
  • Hazard vs. Risk
  • Endokrine Disruptoren
  • Arbeitsmedizinische Epidemiologie
  • Praktische Übungen zur Bewertung toxikologischer Studien und zur Ableitung von Grenzwerten (DNELs)
  • Übersicht zu Teststrategien (in vitro/in vivo)

Ihre Seminarleitung

Prof. Dr. Wolfgang Dekant
Institut für Toxikologie der Universität Würzburg

Dr. Matthias Möhner
Gruppe 3.2 "Statistische Methoden in Epidemiologie und Biometrie", BAuA Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Dr. Thomas Rücker
Principal Consultant, Ramboll Environment & Health GmbH

Zielsetzung

Das zweitägige Seminar behandelt die regulatorische Toxikologie und ihren Bezug zu globalen Chemikaliengesetzgebungen. Am Beispiel der REACH-Verordnung wird die zentrale Bedeutung von toxikologischen Erkenntnissen und Methoden für die Bewertung von chemischen Stoffen und Gemischen erläutert. Die vermittelten Konzepte sind in zahlreichen regulierten Bereichen anwendbar. Die Toxikologie durchdringt in vielfältiger Weise den Komplex der Chemikaliengesetzgebung. Sie ist eine vielschichtige Wissenschaft mit vielen verschiedenen Teilgebieten und interdisziplinären Anknüpfungspunkten. Dazu gehören die experimentelle Toxikologie, Aufklärung von Wirkmechanismen, in vivo, in vitro und in silico Prüfmethoden, aber auch Erkenntnisse der Epidemiologie sind tragende Elemente bei der Umsetzung der regulatorischen Toxikologie.

Ziel des Seminars ist es, einen Einblick in die Methoden sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Toxikologie zu vermitteln. Neben den theoretischen Grundlagen werden die Teilnehmer des Seminars in praktischen Übungen in die Lage versetzt, kritisch zu bewerten, welche Aussagekraft toxikologische Studien für die Bewertung von Chemikalien haben und wie Unternehmen diese für die Bewertung ihres Portfolios, bei der Entwicklung neuer Stoffe oder der Auswahl geeigneter Substitutionskandidaten nutzen können.