Chemikalienregulierung in Non-EU

11. und 12. November 2019 - Fachtagung
13. November 2019 - Workshop
Berlin

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Montag, 11. November 2019

8.30 Empfang und Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.00
Themenfrühstück rund um die Welt
Der Tag beginnt mit Networking: Zu Beginn der Veranstaltung lädt die Chem-Academy alle Teilnehmenden im Tagungsbereich zu einem gemeinsamen Frühstück mit internationalen Spezialitäten ein. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich zu stärken und erste Kontakte zu knüpfen.

9.50
Eröffnung des ersten Tages durch die Vorsitzenden
Dr. Björn Nehls, Director, Chem-Academy, Deutschland
Dr. Volker J. Soballa, Vice President, Head of Product Stewardship, Evonik Industries AG

10.00
Globale Produktsicherheit: Anforderungen an die chemische Industrie
• SAICM: Kernelemente eines übergreifenden strategischen Chemikalienmanagements aus Sicht
   der Industrie
• Neuerungen zum Chemikalienrecht in den USA: LCSA/TSCA
• Welche weiteren Entwicklungen in Non-EU sind zu beachten?
  - Lateinamerika/Mercosur
  - Australien
• International Council of Chemical Associations (ICCA) – Aktivitäten der Chemieindustrie
Dr. Volker J. Soballa, Vice President, Head of Product Stewardship, Evonik Industries AG

10.45
Globale Trends im Chemikalienmanagement: Herausforderungen und Lösungsansätze
• Der Global Chemicals Outlook 2: From legacies to innovative solutions
• Der Strategische Ansatz SAICM: Ziele, Beteiligte und Perspektiven „beyond“ 2020
• Könnten REACH und andere regulatorische Instrumente der EU global als Muster fungieren,
   analog zum GHS?
• Die Rolle des Umweltbundesamts als SAICM National Focal Point
• Von „Emerging Policy Issues“ zu „Issues of Concern that Warrant Global Action“:
   Welche Herausforderungen im Chemikalienmanagement brauchen weltweit besondere
   Aufmerksamkeit?
Dr.-Ing. Hans-Christian Stolzenberg, Leitung Fachgebiet Internationales Chemikalienmanagement, UBA Umweltbundesamt

11.30
Herausforderungen bei der Erstellung einer effizienten globalen Registrierstrategie
• Welche Regularien sind zu berücksichtigen?
• Wo gibt es Gemeinsamkeiten, wo sind die Unterschiede, welche Ausnahmen gibt es?
• Datenanforderungen und Bewertungen
• Möglichkeiten, Geschäftsinformationen vertraulich zu halten
• Was ist nach einer erfolgten Registrierung zu berücksichtigen?
Dr. Erika Kunz, Head of Global Product Stewardship, Corporate Sustainability and Regulatory Affairs, Clariant Produkte (Deutschland) GmbH

12.15 Gemeinsames Mittagessen

13.30
Übersicht über die neue koreanische Chemikalienverordnung
• K-REACH und der Chemicals Control Act (CCA): der regulatorische Rahmen
• Änderungen im Scope: Neu- und Altstoffe
• Welche Pflichten für Hersteller und Importeure ergeben sich?
• Welche Ausnahmeregelungen existieren?
• Kurzer Überblick über K-BPR
• Management der Supply Chain: Was können europäische Hersteller machen?
Dr. Katharina Strauß, Groupleader Industrial Chemicals - Regulatory Affairs non-Europe, knoell Germany GmbH

14.15
Aktuelle Entwicklungen des Chemikalienrechts in China und Taiwan
• Regulatorischer Rahmen für chemische Produkte
• Notifizierung/Registrierung von Neu- und Alt-Stoffen
• Umgang mit Gefahrstoffen
• Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu EU-REACH
Dr. Michael Cleuvers, Managing Director, Industrial Chemicals & Biocides, knoell Germany GmbH

15.00 Kaffeepause und Networking

15.30
Eurasian-REACH – die neue Chemikalienverordnung für die Eurasische Wirtschaftsunion (Russland, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan und Armenien)
• Letzter Stand zum Zeitplan für die Umsetzung der EAEU-Chemikalienverordunung
• Stoffmeldung in das Verzeichnis der Chemikalien, die innerhalb Russlands im Verkehr sind oder
   sein werden
• Notifizierung von Neustoffen (Stoffe, die nicht im Altstoffverzeichnis aufgenommen wurden)
• Registrierung von Stoffen und Gemischen per legal entity
• Eurasian-REACH versus EU-REACH – Übereinkünfte und Unterschiede
Clarine Wagemaker-Sieger, Head of Regulatory Affairs, BYK-Chemie GmbH

16.15
Kanadas Chemikalienprogramm: Stoffregistrierungen und der Kanadische „Chemicals Management Plan“
• Kernelemente der „New Substances Notification Regulations (Chemicals and Polymers)“
• Schnittstellen zwischen den Stoffinventaren DSL/NDSL und TSCA/LCSA
• Das Wichtigste vom Kanadischen „Chemicals Management Plan“
• Regulatorische Partnerschaft der Behörden ECCC und EPA
• Kurzübersicht anderer wichtiger kanadischer Regulierungen für Chemikalien
• Fallbeispiel: SNURs und SNAcs unter TSCA und CEPA - Zusammenarbeit der Behörden
Elke Kraft, Head Global Regulatory Affairs and Corporate REACH Manager, Sika Holding CH AG & Co KG

17.00 Zusammenfassung durch die Vorsitzenden

17.15 Ende des ersten Tages

18.00 Abendveranstaltung
Im Anschluss an das offizielle Programm lädt die Chem-Academy alle Referenten und Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Imbiss mit Getränken ein. Lassen Sie die Eindrücke des Tages gemütlich ausklingen und nutzen Sie die ungezwungene Atmosphäre, um wertvolle Kontakte zu vertiefen.

Dienstag, 12. November 2019

8.50
Eröffnung des zweiten Tages durch den Vorsitzenden
Dr. Volker J. Soballa, Vice President, Head of Product Stewardship, Evonik Industries AG

9.00
REACH als internationaler Taktgeber
• Bilanz der Zielerreichung der REACH-Verordnung aus Behördensicht
• Weiterentwicklung der REACH-Verfahren im Rahmen der REACHRevision
• Regulative Schwerpunkte und mögliche internationale Auswirkungen
• Wie kann REACH effizienter und besser werden?
• Zusammenhang zwischen REACH und globalen Nachhaltigkeitszielen
Dr. Suzanne Wiandt, Gruppenleiterin Gruppe 5.1 "REACH Helpdesk, Chemikalienprüfung", BAuA Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

9.45
Global Data Sharing: Chancen und Risiken
• Datenanforderungen in vergleichbaren regulatorischen Strukturen
• Gesetzliche Vorgaben und wirtschaftliche Potenziale von Data Sharing
• Data Brokerage auf einer Plattform als Konzept für das Data Sharing
• Prozessschritte: Was ist im Detail beim Data Sharing zu beachten?
• Umgang mit Sublizenzen
• Wie können die Daten gegen Missbrauch und nicht-autorisierte Verwendungen gesichert
   werden?
Willi Münninghoff, Director, ReachCentrum Asia

10.30 Kaffeepause und Networking

11.00
In der EU gedeihen REACH und CLP – wie reagiert die Schweiz?
• Ausgangslage
• Wie geht es weiter mit der Neustoffanmeldung nach Ende der Registrierungsphase?
• Meldepflicht in der Schweiz
• UFI in der Schweiz
• Übersicht zum Stand der Harmonisierung Schweiz versus EU
Dr. Dag Kappes, Eidgenössisches Departement des Innern – EDI, Abteilung Chemikalien, BAG Bundesamt für Gesundheit

11.45
Biozid- und Chemikalienrecht der Türkei – Neuigkeiten und Erfahrungen aus der Praxis
• Übersicht der relevanten Regularien und Neuerungen
• Vergleich zur EU-Gesetzgebung – kritische Unterschiede zu KKDIK und Biozid-Gesetzgebung
• Spezielle Anforderungen der Türkei an experimentelle Daten und Expertenmeinungen
• Überwachung und Vollzug – Zuständigkeiten und Umsetzung
• Erfahrungen aus der Praxis
Dr. Carsten Baehr, Sr. Manager Regulatory Affairs, Global Regulatory Business Partner, Lonza Ltd.

12.30 Gemeinsames Mittagessen

13.45
Brexit: REACH und Lieferkette - Auswirkungen auf Registrierungen und Zulassungen
• Brexit: Stand der Dinge: Deal? No Deal? Aufschub? Exit vom Brexit?
• Auswirkungen des Brexits auf REACH: Registrierungen und Zulassungen
• Optionen für Marktteilnehmer in der EU-27 nach aktuellem Stand
• Szenarien für den Marktzugang im UK nach aktuellem Stand
• Blick in die Kristallkugel: What’s next?
Dominik Jaensch, Abteilung Recht und Steuern, Nachhaltigkeit - Bereich Recht und Steuern, Verband der chemischen Industrie e.V. – VCI

14.30
Non-EU-RoHS: ein Paradebeispiel für gute Gesetzgebung und mangelnde internationale Koordination
• Die Stärken der EU-Richtlinie zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe
   in Elektro- und Elektronikgeräten: Entwicklung, Erfolge, globale Dimension und wie sie zum
   Vorbild wurde
• Non-EU-RoHS: Übersicht und neueste Entwicklungen
• Mangelnde internationale Koordination und deren Folgen
• Das Beispiel EU-RoHS und die damit verbundene Verantwortung für die EU
• Wege für internationale Koordination, ein hohes Maß an globaler Compliance und Umweltschutz
Frans Loen, Environmental Affairs & Producer Responsibility Consultant, Dell GmbH

15.15 Kaffeepause und Networking

15.45
Stoff, Gemisch und Erzeugnis bei einem Discounter – globale Herausforderungen
• REACH-Pflichten sind da, packen wir sie an: eine Bestandsaufnahme
• Ein Erzeugnis oder doch mehrere: Wie schwierig es ist, an einem Endprodukt die tatsächlich
   vorhandenen Erzeugnisse zu identifizieren
• Probleme bei der Kommunikation mit der globalen Lieferkette
• REACH als Risiko für Verbraucherprodukte
Dr. Kester Lausecker, Quality Management Non Food, Team REACH, KiK Textilien und Non-Food GmbH

16.30 Zusammenfassung durch den Vorsitzenden

16.45 Ende der Fachtagung
 

 

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