CLP

21. und 22. Oktober 2019 - Fachtagung
23. Oktober 2019 - Workshop
Bonn

Wir befinden uns in den Vorbereitungen zu der kommenden Jahrestagung, die Veröffentlichung der Inhalte steht direkt bevor.
Für Fragen, Anregungen und Kommentare steht Ihnen unser Team bis dahin über die Adresse info@chem-academy.com gerne zur Verfügung.

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Montag, 21. Oktober 2018

8.30 Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

8.50
Eröffnung des ersten Tages durch die Vorsitzende
Sabine Schultes, Dangerous Goods Assessment & Consulting

9.00
Herausforderungen durch die CLP-Verordnung und Stand der GHS-Umsetzung
• GHS – aktueller Sachstand der globalen harmonisierten Umsetzung
• Relevante Anpassungen durch die ATPen
• CLP und nachgeschaltete Rechtsbereiche in der Praxis
• Schnittmengen und Unterschiede zu Transportvorschriften
• IT-gestützte Compliance mit der CLP-Verordnung
Dr. Eva Keßler, Regulated Material Specialist Europe, 3M Deutschland GmbH

9.50
CLP als eine zentrale Aufgabe im Kontext umfassender Produktsicherheit
• Compliance in der Produktsicherheit als dynamisch wachsendes Aufgabenfeld
• Tätigkeitsschwerpunkte und Kostenfaktoren
• Der Art. 45 aus der Sicht eines global agierenden Schmierstoffherstellers
• Welche Lösungsansätze gibt es bei der Distribution und den bestehenden Meldepflichten?
• Wechselwirkungen zwischen REACH und CLP: Worin bestehen die Herausforderungen?
Sabine Hausmann, Head of Global EH&S, Fuchs Petrolub SE

10.40 Kaffeepause und Networking

11.10
Art. 45 in der Umsetzung aus Sicht der nationalen Behörde
• Welche Informationen benötigen die Giftinformationszentren?
• Anforderungen an die Mitteilungen an das BfR über das Portal der ECHA
• Ergebnisse der Workability Study und Folgerungen für die Anwendung von Art. 45
• Bestehende technische Herausforderungen aus Sicht des BfR
• Mixtures in mixtures, comparable mixtures: Was ist zu beachten?
• Wie werden UFIs generiert?
• Wie erfolgt der Datenzugriff durch die Giftinformationszentren (DE/EU)?
Dr. Herbert Desel, Fachgruppenleitung Vergiftungs- und Produktdokumentation, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

12.00
Meldungen an die GIZ – Herausforderungen aus Sicht der Industrie
• Grenzen der Harmonisierung bei Art. 45.4 CLP-VO: Was sind die praktischen Auswirkungen?
• Bisherige Erfahrungen bei der Einreichung von Produktmeldungen
• Erfahrungen mit der Produktmeldung nach CLP Anhang VIII
• Anforderungen an IT und Datenmanagement
• Welche offenen Punkte müssen noch im Dialog der Stakeholder geklärt werden?
• Stolpersteine bei der Etikettierung
Dr. Friederike Paven, PRA Global Product Regulatory Affairs, Covestro Deutschland AG

12.50 Gemeinsames Mittagessen

14.10
Art. 45 CLP-VO – technische Umsetzung und Projektmanagement
• Worin bestehen bis zur Deadline die dringendsten Herausforderungen?
• Behördliche Tools zur Unterstützung von Produktmeldungen und technische Voraussetzungen
• Die Systemarchitektur des ECHA PCN-Portals und ihre Schnittstellen zu den meldepflichtigen Unternehmen
• Erfahrungen aus dem Pilotkundenprogramm der ECHA
• Umgang mit IUCLID
•Was ist aus technischer Sicht bei der Generierung von UFI-Codes zu beachten?
• Lessons learned aus den bisher erfolgten Produktmeldungen
Markus Pogrzeba, Beratung und Produktmanagement opesus EHS Notification, opesus AG

15.00
Globales Labelling im Globally Harmonized System
• Das SDB als Kernelement der Gefahrenkommunikation
• Kommunikationsanforderungen und –bruchstellen im GHS
• Die Abbildung von Gefahreneigenschaften im IT-System
• Länderspezifische Herausforderungen und der Umgang mit Disharmonien
• Wie lässt sich der jeweilige Handlungsbedarf in den einzelnen Regionen identifizieren?
Jörg Kowski, Head of Material Safety, Klüber Lubrication München SE & Co. KG

15.50 Kaffeepause und Networking

16.20
Titandioxid: mögliche regulatorische Szenarien
• Aktuelle Diskussionen und Standpunkte zur regulatorischen Bewertung in der EU
• Folgewirkungen einer möglichen Einstufung von Titandioxid als krebserzeugend der Kat. II
• Mögliche Gefahren durch die Inhalation vs. stoffbezogene Betrachtung
• Handlungsoptionen der Industrie in einem komplexen regulatorischen Umfeld
• Wie sinnvoll können welche Studien sein?
• Anwendungsbeispiele und Lösungsansätze für den sicheren Umgang
Michaela Müller, SHE – Regulatory Affairs, Kronos International Inc.

17.10 Zusammenfassung durch die Vorsitzende

17.20 Ende des ersten Tages

18.00 Abendveranstaltung

 

Dienstag, 22. Oktober 2019

8:30
Eröffnung des ersten Tages durch die Vorsitzende
Sabine Schultes, Dangerous Goods Assessment & Consulting

8.40
Einstufung und Kennzeichnung – noch immer in Bewegung?
• Welche regulatorischen Unschärfen bestehen aus Sicht der Bundesanstalt?
• Aktuelle Diskussionen auf UN-Ebene und zu beachtende Trends
• Was kann die CLP-Verordnung leisten und was nicht?
• Verzahnungen von CLP mit nachgeschalteten Regelwerken
• Wie aus der Theorie die gelebte Praxis werden kann
Dr. Sabine Darschnik, Delegationsleitung im UN GHS in Genf, BAuA Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

9.30
Änderungen durch die 12. ATP der CLP Verordnung (EU) 2019/521 vom 27. März 2019 – Anpassung der CLP-VO an die sechste und siebte überarbeitete Fassung des UN GHS
• Relevante Änderungen im Detail: neue Gefahrenklassen und –kategorien
• Allgemeine Berücksichtigungsgrenzwerte: Welche Gefahrenklassen sind betroffen?
• Allgemeine Bestimmungen zur Einstufung von Aerosolformen von Gemischen
• Definitionen und Einstufungskriterien für diverse Gefahrenklassen
• Ausblick: Änderungen durch die achte überarbeitete Fassung des UN GHS?
Doris Tavakoli, Chemicals Management Customized, knoell Germany GmbH

10.20 Kaffeepause und Networking

10.50
Abfalleinstufung - Die Verknüpfung zwischen Abfallrecht und Chemikalienrecht
• Rechtliche Grundlagen der Abfalleinstufung - Betrachtung der relevanten Historie und der Gegenwart: Europäische, Bundes- und Landesebene
• Struktur und Handhabung der Abfallverzeichnisverordnung
• Vorstellung der gefahrenrelevanten Eigenschaften
• Darstellung einiger Praxisbeispiele
• Die Problematik der Verzahnung von Abfall- und Chemikalienrecht
Ariane Blaschey, Geschäftsführerin, SBB Sonderabfallgesellschaft Brandenburg/Berlin mbH

11.40
Marktüberwachung der CLP-Verordnung auf Länderebene
• Struktur des Vollzugs im föderalen System
• Methodik der Marktüberwachung
• Aktive und reaktive Überwachung
• Überwachungsschwerpunkte bei CLP und REACH
• Internethandel: Beobachtungen zu Art. 48
Dr. Uwe Licht-Klagge, Abteilungsleiter, Staatliches Gewerbeaufsichtsamt Hannover

12.30 Gemeinsames Mittagessen

13.50
GHS vs. Transport: Schnittmengen und Unterschiede in der internationalen Regulierung
• Neues aus den Gremien: Was hat sich an der Schnittstelle GHS/Transport in den vergangenen Monaten getan?
• Worin bestehen die praktischen Herausforderungen durch zwei unterschiedliche Systeme und Denkansätze?
• Wie können in einem global agierenden Unternehmen die erforderlichen Anpassungen vorgenommen werden?
• Besonderheiten aus dem Transport: Schadensfälle und wie sie die Regulierung prägen...
• ... und warum sich die Praxis schwer tut
Sabine Schultes, Dangerous Goods Assessment & Consulting

14.40
Neue Einstufungskriterien bei hautätzenden Stoffen
• Alternative Klassifizierungsmethoden für die Einstufung von Gemischen in die Klasse 8 (Ätzwirkung auf die Haut) nach Gefahrgutrecht
• In-vitro-Methoden nach OECD-Prüfrichtlinie 430 oder 431
• Bestehende und künftige Unterschiede zur CLP-Verordnung
• Konkrete Aufgaben und Verantwortlichkeiten des Klassifizierers
• Ausblick auf Entwicklungen in 2021
Jürgen Pagel, Dangerous Goods, HSC - Corporate Health, Safety & Security, Henkel AG & Co. KGaA

15.30
Kaffeepause und Networking

16.00
Aktuelle Problemstellungen im Umweltrecht
• Rechtliche Dimensionen der Kreislaufwirtschaft
• End of Waste und REACH-Anforderungen
• Wo greifen Gefahrstoffrecht und Abfallrecht ineinander?
• Beobachtungen zur gegenwärtigen Vollzugspraxis
• Zentrale Voraussetzungen für Umweltbeauftragte in der chemischen Industrie
Dr. Andreas Hamacher, Rechtsanwalt, Pauly Rechtsanwälte Köln

16.50 Zusammenfassung durch die Vorsitzende

17.00 Ende der 11. Jahrestagung CLP

 

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