CLP

22. und 23. Oktober 2018 - Fachtagung
24. Oktober 2018 - Workshop
Bonn

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Montag, 22. Oktober 2018

8.30 Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.00
Eröffnung des ersten Tages durch den Vorsitzenden
Dr. Björn Nehls, Leiter Chem-Academy

9.10
Bestehende und aktuelle Herausforderungen der CLP-Verordnung
• Anpassungen an den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt (ATPen)
Herausforderungen in den mit CLP nachgeschalteten Rechtsbereichen
• Entwicklung der globalen Gefahrenkommunikation
• Wie fügt sich der Art. 45 der CLP-VO ins Gesamtbild
Karin Merkl, Head of Regulatory Intelligence, LS-QH Hazard Communication & Chemical Regulations, Merck KGaA

9.50
CLP: Herausforderungen am europäischen Standort eines japanischen Chemikalienherstellers
• Regionale Unterschiede aus der Registrierung
• Umgang mit fehlender Harmonisierung: Wo endet die Vereinheitlichung?
• REACH-bezogene Herausforderungen: Stoff in der EU, Gemisch in China
• Wie kann eine ausreichende Autarkie in der deutschen Geschäftseinheit sichergestellt werden?
• Kommunikation in einem asiatischen Unternehmen
• Brexit: künftige Herausforderungen beim Verkauf in UK
Cornelia Fischbach, Group Leader REACH Regulatory Office, SHOWA DENKO EUROPE GmbH

10.30 Kaffeepause und Networking

11.00
New Harmonised Poison Centres Notifications as of 1 January 2020
• Who is affected? What mixtures are in the scope? What are the deadlines?
• Standard information requirements: what has changed?
   - UFI
   - Composition
   - Toxicology
   - Product category
• Special cases: limited submission, group submission, voluntary submission
• Generating UFIs and re-labelling the products
• Adapting industry data: concentrations, colour, packaging, UFI communication in the supply chain
• Preparing the submission: PCN format, PCN portal, multilingualism, multimarket submissions
• Keeping information up to date
Daniel Sompolski, Poison Centres Team, Dossier Submission & PIC Unit, ECHA
Dieser Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

11.40
Europäische harmonisierte Meldung von als gefährlich eingestuften Gemischen aus Sicht der nationalen Behörde
• Welche Informationen sind für qualifizierte Leistungen durch die Giftinformationszentren erforderlich?
• Besonderheiten bei Gemisch-in-Gemisch-Meldungen
• Gemische mit häufig variierender Zusammensetzung
• Umsetzung auf nationaler Ebene
• Technische und inhaltliche Validierung
Dr. Herbert Desel, Fachgruppenleitung Vergiftungs- und Produktdokumentation, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

12.20 Gemeinsames Mittagessen

13.50
Meldungen an die GIZ – Herausforderungen aus Sicht der Industrie
• Grenzen der Harmonisierung bei Art. 45.4 CLP-VO: Was bedeutet das für die Unternehmen?
• Einreichungsbedingungen für Produktmeldungen und bisherige praktische Erfahrungen
• Umgang mit Confidential Business Information (CBI)
• Anforderungen an die IT Security
• Prozessmanagement für die sichere Umsetzung von Art. 45
• Kritische offene Punkte aus Sicht der Industrie
Dr. Friederike Paven, PRA Global Product Regulatory Affairs, Covestro Deutschland AG

14.30
Technische Umsetzung von Art. 45 CLP-VO
• Vorgehen bei Analyse, Konzeption, Umsetzung sowie Gestaltung des Zeitplans
• Technische Voraussetzungen und Systemschnittstellen für den Meldeprozess
• Länderspezifische Anforderungen und Besonderheiten
• Empfehlungen zur Prozessgestaltung der Generierung von UFI-Codes und der Produktmeldungen
• Möglichkeiten und technische Vorkehrungen zum Schutz geistigen Eigentums
Alexander Wegener, CEO, opesus AG

15.10 Kaffeepause und Networking

15.40
Einstufung und Kennzeichnung und ihre Folgen für den betrieblichen Arbeitsschutz
• Das Aufgabenspektrum im Arbeitsschutz
• Das Gefahrstoffrecht in Deutschland
• Welche Rolle spielen Gefahrstoffe und CLP im betrieblichen Alltag?
• Überschneidungen mit der REACH-Regulierung
• Die TRGS als Hilfestellung
• Anforderungen an Expositionsszenarien
• Pflichten intelligent in ein ganzheitliches Konzept zusammenführen
Simon Steinmeyer, HSE Manager Frankfurt - Fachkraft für Arbeitssicherheit, Health Safety Environment, Chemetall GmbH

16.20
Das SDB als zentrales Instrument der Gefahrstoffinformation
• Die Bedeutung des Sicherheitsdatenblattes für die Informationsübermittlung in der Lieferkette
• Best Practices zum erweiterten SDB aus Sicht der Bundesanstalt
• Expositionsszenarien korrekt abbilden
• Schwerpunkte in den Anfragen an das Helpdesk
• Welchen Optimierungsbedarf sieht die BAuA im gefahrstoffbezogenen Informationsmanagement?
Dr. Raimund Weiß, Fachbereich 5: Chemikalien, Anmeldung und Zulassung, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAuA

17.00 Zusammenfassung durch den Vorsitzenden

17.15 Ende des ersten Tages

18.00 Abendveranstaltung

 

Dienstag, 23. Oktober 2018

8.50
Eröffnung des zweiten Tages durch den Vorsitzenden
Dr. Björn Nehls, Leiter Chem-Academy

9.00
GHS und Transport: Koordination auf internationaler Ebene und Praxis
• Relevante Neuerungen in einem vermeintlich global harmonisierten System
• Praktische Wirkungen der unterschiedlichen Systeme: GHS vs. Transport
• Worin bestehen die Herausforderungen bei der Umsetzung in einem global agierenden Unternehmen?
• Kosten, Prozesse und Compliance ausbalancieren
• Möglichkeiten und Grenzen in der Gremienarbeit
Sabine Schultes, Dangerous Goods Assessment & Consulting

9.40
Das Etikett in einem globalen Marktumfeld
• Relevante Neuerungen bei den ATPen
• Grundprinzipien für das Labelling in Europa
• CLP vs. Transport: Anforderungen an das Etikett im Detail
• Lösungen für Faltetiketten
• Änderungen in den Labelling-Anforderungen strukturiert umsetzen
• Sonderfälle beim Labelling
• Worin werden die anhaltenden Herausforderungen beim Labelling bestehen?
Frank Altrogge, EH&S Data Management/GHS Expert, BYK-Chemie GmbH

10.20 Kaffeepause und Networking

10.50
Gefahrstoffrechtliche Bewertung von Abfällen – Schnittstellen zwischen REACH, CLP, Transport- und Abfallrecht
• Definition Abfall
• Aufzeigen der verschiedenen relevanten Rechtsgebiete
• Unterschiede der Rechtsgebiete
• Beispiele aus der Praxis
• Angrenzende Regelungen und Verordnungen
• Kreislaufwirtschaftsgesetz
• Akteure der Lieferkette
• Möglichkeit zur Kommunikation zwischen den Akteuren
Linda Metzinger, Projektmanager Product Safety, knoell Germany GmbH

11.30
Unterschiede bei der Klassifizierung gemäß CLP und Transportvorschriften
• Bestehende Unterschiede in den regulatorischen Rahmenbedingungen
• Auswirkungen auf die Klassifizierung: CLP vs. Transport
• Beispiel ätzende Stoffe
• Herausforderungen in der IT-bezogenen Umsetzung
• Welche Änderungen kommen in 2019 auf den Transport zu?
Dr. Eva Keßler, Regulated Material Specialist Europe, 3M Deutschland GmbH

12.20 Gemeinsames Mittagessen

13.30
Vollzug chemikalienrechtlicher Vorgaben auf Länderebene
• Zuständigkeiten und Ressourcen der Bundesländer im Detail
• Struktur des Vollzugs am Beispiel NRW
• Der Bußgeldkatalog bei Verstößen
• Aktive und reaktive Vollzugsmaßnahmen
• Schwerpunkte bei der Überwachung der CLP-Verordnung
• Erkenntnisse aus Projekten auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene
Rosemarie Greiwe, Referat III 5 Chemikaliensicherheit, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

14.10
Marktüberwachung zu CLP aus der Perspektive eines Regierungspräsidiums
• Aktive und reaktive Elemente der Marktüberwachung/Gewerbeaufsicht
• Beobachtungen am Flughafen Frankfurt
• Das Zusammenspiel Zoll und Gewerbeaufsicht
• Erkenntnisse aus Messebegehungen
• Abgrenzungsprobleme: CLP und verwandte Regulierungen
• Welche künftigen Überwachungsschwerpunkte sind geplant?
Maren Dornbusch, Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt, Regierungspräsidium Darmstadt

14.50 Kaffeepause und Networking

15.20
Case Study Titandioxid: Auswirkungen der RAC-Empfehlung auf die Einstufung
• Sachstand im Verfahren zur Einstufung von Titandioxid
• Der Zusammenhang zwischen Entscheidungen der EU-Kommission und den Empfehlungen des RAC
• Welche Folgen ergeben sich aus der RAC-Empfehlung zur Einstufung von Titandioxid (krebserzeugend der Kat. II)?
• Gegenwärtige Aktivitäten auf politischer Ebene und die Initiative Pro Titandioxid
• Anwendungsbeispiele für Titandioxid
• Erkenntnisse zu bestehenden Gefahren und offene Fragestellungen
Dr. Heike Liewald, Geschäftsführerin, Verband der Mineralfarbenindustrie e.V. (VdMi)

16.00
Lessons to learn aus den aktuellen Diskussionen um harmonisierte Einstufungen von Stoffen
• Titandioxid, Cobalt, Chelatbildnern – Stand der Diskussionen zur Einstufung
• Die Frage nach dem Zweck der harmonisierten Einstufung
• Was kann die CLP-Verordnung hier leisten?
• Verknüpfungen von CLP mit dem nachgeordneten Regelwerk
• Welche Entwicklung des UN GHS (?) der CLP-VO (?) der harmonisierten Einstufung (?) müsste man vielleicht begleiten oder anstoßen?
Dr. Sabine Darschnik, Delegationsleitung im UN GHS in Genf, BAuA Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

16.40 Zusammenfassung durch den Vorsitzenden

16.45 Ende der 10. Jahrestagung CLP

 

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