Neuerungen bei CLP und UN-GHS

30. und 31. März 2020, Bonn

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Themenschwerpunkte

  • Relevante Änderungen bei den Einstufungen
  • Klassifizierung in und außerhalb der EU
  • Produktmeldungen nach Art. 45 CLP
  • Schnittstellen zum Transport
  • Verpackungsvorschriften und ihre Umsetzung

Zielsetzung

Die Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (CLP-VO) setzt die Rege-lungen des UN GHS (Globally Harmonised System) in Europa um. Dies hatte erhebliche Veränderungen auf dem Gefahrstoffsektor zur Folge, deren Herausforderungen in der Kombination aus konzeptionellen und operativen Aspekten der Umsetzung liegen. So ist seit der Ablösung der vorherigen Regelungen zu Einstufung und Kennzeichnung durch die CLP-Verordnung eine völlige Neugestaltung von Etiketten und Sicherheitsdatenblättern für Stoffe und Gemische verlangt. Übergangs-fristen für „alte“ Etiketten sind abgelaufen, hier lag zuletzt auch ein Schwerpunkt der behördlichen Überwachungsprojekte. Neue Tätigkeits-schwerpunkte wie die Meldungen an die Giftinformationszentralen oder Anforderungen im Kontext der Kreislaufwirtschaft zeichnen sich ab.

Zielsetzung des zweitägigen Seminars ist es, die Teilnehmer unter den verschiedensten Gesichtspunkten mit den Inhalten und Auswirkungen der CLP-Verordnung im Detail vertraut zu machen. Die Teilnehmenden sollen nach dem Seminar alle wichtigen Regelungen kennen und anwen-den können und sich der Querverbindungen zu anderen Regelwerken sowie zu weiterführenden Hilfestellungen bewusst sein.

Im Mittelpunkt stehen die Herangehensweise bei der Einstufung, insbesondere bei Gemischen, die Auswahl geeigneter Kennzeichnungs-elemente und deren Zusammenstellung auf dem Etikett. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Vernetzung der Gefahrenkommunikation im Sicherheitsdatenblatt. Daneben werden die Verbindungen zu anderen internationalen Regelungen für Gefahrstoffe (UN GHS, UN TDG) sowie zu einschlägigem europäischem und nationalem Regelwerk (Chemika-lienrecht, Gefahrstoffverordnung, Lagerung, etc.) intensiv behandelt. Neuerungen und zu antizipierende Entwicklungen werden ebenfalls diskutiert.

Ihre Seminarleitung

Dr. Sabine Darschnik
Expertin für Gefahrstoffe und Arbeitsschutz, Delegationsleitung im UN GHS Subcommittee of Experts, Dortmund

Sabine Schultes
Dangerous Goods Assessment & Consulting, Leverkusen