CLP

26. und 27. Oktober 2020 – Fachtagung
28. Oktober 2020 – Workshop
Bonn

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Montag, 26. Oktober 2020

8.50
Eröffnung des ersten Tages durch die Vorsitzende
Sabine Schultes, Dangerous Goods Assessment & Consulting

9.00
Die CLP-Verordnung und der Stand der GHS-Umsetzung
• Themen in Diskussion
   – Additivität bei CMR-Stoffen
   – pH-Wert und Reizwirkung
   – Kriterien Mutagenität
• Internationale Harmonisierung in Zeiten von Corona
• Auswirkungen des Delegated Act Verfahrens
• Interpretationshilfe zur Einstufung von Titandioxid
• Inhalative Toxizität und Einstufung
Dr. Sabine Darschnik, Delegationsleitung im UN GHS in Genf, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

9.50
Art. 45/Anhang VIII: Update durch die national zuständige Behörde
• Erforderliche Informationen für Meldungen an die Giftinformationszentren
• Der UFI: Konzept und Vorgehenswiese beim Generieren
• Inhaltliche Validierung der bisherigen PCN-Mitteilungen
• Erkenntnisse aus der Workability-Diskussion mit der EU-Kommission und der Industrie
• Interchangable Component Groups, Treibstoffe und individuell hergestellte Farben (Mixtures in Mixtures): Was ist zu beachten?
• Wie funktionieren Mitteilungen an das BfR über das nationale Portal oder das Portal der ECHA?
• Wie erfolgen die Zusammenarbeit und der Datenzugriff durch die Giftinformationszentren (DE/EU)?
Dr. Herbert Desel, Fachgruppenleitung "Expositionsbewertung gefährlicher Produkte", Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

10.40 Networking und Kaffeepause

11.10
Art. 45: Herausforderungen bei der Umsetzung durch einen Hersteller
von Schmierstoffen

• Das übergeordnete Konzept von Produktsicherheit und Rohstoff-Compliance
• Kostenfaktoren in der Produktsicherheit
• Was sind die zentralen regulatorischen Herausforderungen durch Art. 45 der CLP-Verordnung?
• Der Prozess der Produktnotifizierungen nach Art. 45 CLP-VO
• Interchangeable vs. MiMs
• Datenmanagement und Change Management
Sabine Hausmann, Head of Global EH&S, Fuchs Petrolub SE

12.00
Integration von EU-Anforderungen zu Poison Centre Notifications in den Entwicklungsprozess der SDB
• Datenanforderungen und Datenmanagement
• Die Bedeutung der Supply Chain Communication
• Benefits und Nachteile der langen Übergangsperiode
• Herausforderung: Informationen up to date halten
• Technische PCN-Lösungen
Lioba Oerter, Senior Hazard Communication Specialist, Productized Services, Verisk 3E Delivered Services

12.50 Gemeinsames Mittagessen

14.10
Effizienz und Sicherheit durch Künstliche Intelligenz in der Produktsicherheit
• Trends in der digitalen Transformation
• Automatisierungspotenziale in der EHS-Compliance
• Fallbeispiele
   – Bereitstellung von SDB
   – Konformitätsprüfung im Beschaffungswesen
   – Marketability von Produkten
• Organisation und Prozesse
• Welchen Beitrag muss menschliche Intelligenz weiterhin leisten?
Markus Nörtemann, CEO, HELASOFT GmbH

15.00
Titandioxid: regulatorische und praktische Folgen der Einstufung
• Die regulatorische Bewertung in der EU
• Die Datenlage bei Titandioxid: Studien und Diskussionen
• Was bedeutet die Einstufung von Titandioxid als krebserzeugend der Kat. II in der Praxis?
• Welche Bereiche sind betroffen?
• Was bedeutet die Einstufung für die Umsetzung im deutschen Abfallrecht?
• Was lässt sich für komplexe regulatorische Prozesse allgemein lernen?
Dr. Heike Liewald, Geschäftsführerin, Verband der Mineralfarbenindustrie (VdMi) e.V.

15.50 Networking und Kaffeepause

16.20
Beispiele aus der Marktüberwachung
• Überwachungsprojekt zu tastbaren Gefahrenhinweisen
• Kindergesicherte Verschlüsse – Probleme bei b2b-Produkten im Onlinehandel
• REACH-Registrierungen: Prüfung von Importen
• Stoffliche Marktüberwachung im Zeichen von Corona
• Perspektivische Überwachungsschwerpunkte
Dr. Matthias Zierhut, Regierung von Unterfranken, Gewerbeaufsichtsamt

17.10 Zusammenfassung durch den Vorsitzenden

17.20 Ende des ersten Konferenztages

Dienstag, 27. Oktober 2020

8.45
Eröffnung des zweiten Tages durch die Vorsitzende
Sabine Schultes, Dangerous Goods Assessment & Consulting

8.50
Einstufung und Kennzeichnung – aktuelle Entwicklungen aus Sicht der Bundesanstalt
• Schnittstellen der CLP-Verordnung zu weiteren Regelwerken
• Hazard vs. Risk: Einstufung und Management von Chemikalien
• Status des C&L-Inventorys
• Harmonisierte Einstufung und Selbsteinstufung
• Konzentrationsgrenzwerte bei Gemischen als Herausforderung
• Schwerpunkte aus den Fragen an das CLP-Helpdesk
Nicolaj Heuer, Fachbereich 5: Bundesstelle für Chemikalien, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

9.40
Abfalleinstufung – Die Verknüpfung zwischen Abfallrecht und Chemikalienrecht
• Rechtliche Grundlagen der Abfalleinstufung – Betrachtung der relevanten Historie und der Gegenwart: Europäische, Bundes- und Landesebene
• Struktur und Handhabung der Abfallverzeichnisverordnung
• Vorstellung der gefahrenrelevanten Eigenschaften
• Darstellung einiger Praxisbeispiele
• Die Problematik der Verzahnung von Abfall- und Chemikalienrecht
Dr. Joachim Brand, Beauftragter für Abfall und Gefahrgut, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

10.30 Networking und Kaffeepause

11.00
Herausforderungen durch die neue Meldepflicht von SVHCs in Erzeugnissen
• Circular Economy und Abfallrahmenrichtlinie
• Ziele der SCIP-Datenbank
• Schritte zur Vorbereitung auf die Meldepflicht
• Unterschiede zwischen den Anforderungen nach Art. 33 REACH und SCIP
• Herausforderungen: komplexe Lieferketten, komplexe Gegenstände, Referenzierung, Zeitpunkt der Aufnahme in die SVHC-Liste, CBI
Dr. Sarah Oliva, Chemicals Management Customized, knoell Germany GmbH

11.50
Gefährdungsbeurteilung und betrieblicher Arbeitsschutz
• Entwicklungen an der Schnittstelle REACH/Gefährdungsbeurteilung/Arbeitsschutz
• Praktische Herausforderungen bei einem breiten Produktportfolio
• Kriterien für das intelligente Bündeln in Produktgruppen
• Ansätze für Vereinfachungen und Ausnahmen
• Der Umgang mit fehlerhaften SDB
Simon Steinmeyer, HSE Manager Frankfurt – Fachkraft für Arbeitssicherheit, Health Safety Environment, Chemetall GmbH

12.40 Gemeinsames Mittagessen

14.00
Neue und bekannte Herausforderungen an der Schnittstelle GHS/Transport
• Prinzipielle Unterschiede zwischen GHS/CLP und Gefahrgut
• Harmonien und Disharmonien zwischen den Systemen und Bedeutung für die Praxis
• Neues aus den Gremien: Was hat sich an der Schnittstelle GHS/ Transport in den vergangenen Monaten getan?
• Lernen aus Fehlern: aktuelle Betrachtungen zu Schadensfällen
• Technologische Entwicklungen und ihre Risiken für den Transport
Sabine Schultes, Dangerous Goods Assessment & Consulting

14.50
Umsetzung von CLP/GHS in der Schweiz
• UN GHS, Chemikalienregulierung in der EU und Zielsetzungen der Schweiz
• Kernelemente bei Einstufung und Kennzeichnung
• Das Meldewesen an die Giftinformationszentren
• Verpflichtungen der unternehmerischen Selbstkontrolle
• Umgang mit ATPen in der Schweiz
• Welche Besonderheiten gibt es an der Schnittstelle zum Gefahrgut?
• Grenzen der Harmonisierung
Markus Hofmann, Stv. Sektionsleiter, REACH & Risikomanagement, Eidgenössisches Departement des Innern (EDI), Bundesamt für Gesundheit (BAG), Direktionsbereich Verbraucherschutz

15.40 Networking und Kaffeepause

16.10
Chemikaliensicherheit: Marktüberwachung in NRW
• Struktur des Vollzugs im föderalen System am Beispiel Nordrhein-Westfalen
• Aktive und reaktive Elemente der Marktüberwachung durch die Behörden
• Erfahrungen aus Überwachungsprojekten: Was sind Mängel in der Umsetzung?
• Sanktionsmechanismen und Folgen von Mängeln
• Langzeitbeobachtungen zum SDB als Element der Gefahrstoffkommunikation
Katja Trawny, Referatsleitung, und Laura Wilms, Referat für Chemikaliensicherheit, Gefahr- und Biostoffe, Arbeitsmedizin (III A 5), Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

17.10 Zusammenfassung durch die Vorsitzende

17.15 Ende der Jahrestagung

 

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