Produktsicherheit in der chemischen Industrie: REACH, CLP, GHS & Co.

22. und 23. Januar 2018, Fachtagung
24. Januar 2018, Workshop
Bonn

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Intro / Agenda / Referenten / Sponsoren / Medienpartner / Impressionen / Veranstaltungsort

Agenda

Programm als PDF

Montag, 23. Januar 2017

8.30
Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

8.50
Eröffnung des ersten Tages durch die Vorsitzenden
Dr. Volker J. Soballa, Vice President, Head of Product Stewardship, Evonik Industries AG
Dr. Björn Nehls, Director, Chem-Academy

9.00
Produktsicherheit in der chemischen Industrie: aktuelle Entwicklungen und Verwicklungen
- Europäische Regulierung im globalen Kontext: Wo liegen die Herausforderungen?
- Von der Compliance zur umfassenden Produktverantwortung
- Offene Fragen rund um REACH: Womit befassen sich Industrie und Behörden?
- Ein Blick über den Tellerrand der europäischen Chemikalienregulierung
   + TSCA
   + Was kommt nach dem Brexit?
Dr. Volker J. Soballa, Vice President, Head of Product Stewardship, Evonik Industries AG

9.45
REACH: Herausforderungen aus Sicht der Bundesanstalt
- Das Konzept zur Einbindung der Industrie: Wie sieht der Beteiligungsmechanismus
   zwischen Behörde und Industrie aus?
- REACH 2018: Herausforderungen aus Sicht der Bundesbehörde
- Schwerpunkte aus den Fragen an das nationale REACH-CLP-Helpdesk
- Die Bedeutung der Stoffidentität
- REACH-konforme Kommunikation in der Lieferkette
Dr. Raimund Weiß, Fachbereich 5: Chemikalien, Anmeldung und Zulassung, BAuA Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

10.30
Kaffeepause und Networking

11.00
Marktüberwachung von Chemikalien im europäischen und nationalen Kontext
- Sektorübergreifende Marktüberwachung von Inverkehrbringensvorschriften
- Zusammenarbeit in der Marktüberwachung in Deutschland
- Schwerpunkte und Erkenntnisse aus aktuellen Vollzugsprojekten (z.B. Onlinehandel)
Sibylle Wursthorn, Referentin, Referat Marktüberwachung, Chemikalien- und Produktsicherheit, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

11.45
Marktüberwachung in der Praxis
- Handlungsempfehlungen für Hersteller und nachgeschaltete Anwender von Chemikalien
- Herausforderungen im Import von chemischen Stoffen
   + Alleinvertreter
   + Chemieferne Branchen
- Wie gestaltet sich der Kontakt zwischen Industrie und Behörde in der Praxis?
- Identifikation von und Umgang mit «Problemfällen»
Angelika Hoops, Regierungspräsidium Darmstadt, Dez. IV /F 43.2 – Immissionsschutz – Chemie West, Chemikalienrecht – Abt. Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt

12.30
Gemeinsames Mittagessen

14.00
Der nachgeschaltete Anwender unter REACH: Herstellung und Inverkehrbringung von Erzeugnissen
- Regulatorische Anforderungen an die Herstellung und Inverkehrbringung von Erzeugnissen
- Kommunikation in der Lieferkette
- Weitergabe von Informationen zu beschränkten und zulassungspflichtigen Stoffen
   in Erzeugnissen
- Beobachtungen am Markt: Wie entwickelt sich der Druck in der Lieferkette?
Dr. Thomas Berbner, Industrial Chemicals and Biocides - Product Safety - Regulatory Compliance, Group Leader, Dr. Knoell Consult GmbH

14.45
Chemikalienregulierung aus der Sicht eines Automobilherstellers
- Das Stoffinformationsmanagement in der Automobilindustrie: GADSL, GLAPS
- Art. 33
   + Guidance
   + Abschneidekriterien
- Die Bedeutung von einem initiativen Umgang mit Lieferanten
- Herausforderungen im Umgang mit außereuropäischen Lieferanten
- Anforderungen an die Produktsicherheit von Ersatzteilen
Timo Unger, Regulation, Vehicle Safety & Environment, Manager Environmental Affairs, Hyundai Motor Europe Technical Center GmbH

15.30
Kaffeepause und Networking

16.00
Der Einfluss aktueller Megatrends auf die Produkt-Compliance
- Aktueller Stand der Automatisierung und Standardisierung der Produkt-Compliance
- Anforderungen an Datenaustausch und Realtime-Auswertungen in der Produktsicherheit
- Integrierte Compliance-Prüfungen und optimierte Gefahrgutabwicklung
- Verbesserte Unterstützung im regulatorischen Entscheidungsprozess beim Kunden
- Verschmelzung von regulatorischen Inhalten und Software über das Compliance Requirement Konzept
Dr. Andreas Wiebe, Manager Content Delivery EHS, SAP Business Compliance Services GmbH

16.45
REACH- und GHS-Compliance aus Sicht eines Mittelständlers
- REACH-Compliance – eine komplexe Anforderung für KMU
- Arbeitskräfte: Rekrutierung und Qualifikation
- Aufwand: Der Teufel steckt in den Details
- Einstufung und Kennzeichnung von Gemischen
- Sicherheitsdatenblätter – a never ending worry
Roman R. Gimmini, Leiter Arbeits- und Produktsicherheit, Umweltschutz, Karl Wörwag Lack- und Farbenfabrik GmbH & Co. KG

17.30
Zusammenfassung durch die Vorsitzenden

17.45
Ende des ersten Veranstaltungstages

18.00
Abendveranstaltung

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Dienstag, 24. Januar 2017

8.20
Eröffnung des zweiten Tages durch die Vorsitzenden
Dr. Volker J. Soballa, Vice President, Head of Product Stewardship, Evonik Industries AG
Dr. Björn Nehls, Director, Chem-Academy

8.30
Hazard vs. Risiko als Grundlage der Chemikalienbewertung
- SVHC als Gegenstand von Kontroversen zwischen Behörden, Industrie und NGOs
- Pro und Contra Hazard-basierter Bewertungssysteme
- Vorteile einer risikobasierten Bewertung
- Risk Management, Option Analysis und konstruktive Lösungsansätze
Dr. Sven Michael Hansen, Global Head of Product Safety and Regulatory Affairs, Covestro Deutschland AG

9.15
Autorisierung/Zulassung unter REACH und neue innovative Geschäftsmodelle zwischen Chemikalienanbieter und Anwender
- Autorisierung unter REACH: Aktuelle Entwicklungen im Zulassungsverfahren
- Welche Faktoren sind für die Review Period entscheidend?
- An die Autorisierung geknüpfte Bedingungen und Umsetzung dieser in der Lieferkette
- «Chemikalienleasing» als innovatives Geschäftsmodell und seine Umsetzung in der Praxis
Dr. Martina Vosteen, Principal, Ramboll Environ Germany GmbH

10.00
Kaffeepause und Networking

10.30
Optimierter Informationsfluss in der Lieferkette
- Die CSR/ES Roadmap der ECHA
   + Extended Use Maps aus der Sicht eines Registranten
- Tools für die Kommunikation in der Supply Chain
- Informationsmanagement, um REACH-Compliance sicherzustellen
- Belastbarkeit des Registrierverhaltens von Registranten
Dr. Erika Kunz, Global Product Stewardship, Head of Global Registration and Evaluation of Chemicals, Clariant Produkte (Deutschland) GmbH

11.15
ECHA’s work on REACH
- Current challenges and the road to 2018
- Dossier Evaluation
- What happens after registration?
Mike Rasenberg, Head of Unit - Computational Assessment and Dissemination, ECHA
(Vortrag wird in englischer Sprache gehalten)

12.00
Gemeinsames Mittagessen

13.15
Auswirkungen von REACH auf den Arbeitsschutz
- Die Aufgaben des Arbeitsschutzes im Überblick
- In welcher Weise wirkt REACH auf den Arbeitsschutz ein?
- Inkonsistenzen und Regelungsunschärfen sowie ihre Wirkung in der betrieblichen Praxis
- Anforderungen an Expositionsszenarien
Simon Steinmeyer, HSE Manager Frankfurt - Fachkraft für Arbeitssicherheit, Health Safety Environment, Chemetall GmbH

14.00
Substitution von gefährlichen Stoffen
- Definition: bekannte Substitutionsbeispiele
- Warum ist Substitution notwendig?
- Substitution in der Gesetzgebung
- Identifizierung von besorgniserregenden Stoffen
- Instrumente zur Substitution
- Erfolgreiche Beispiele aus dem SUBSPORT-Portal
Dr. Isabella Banduch, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kooperationsstelle Hamburg IFE GmbH

14.45
Kaffeepause und Networking

15.15
Regulierung und Innovation bei Vorprodukten für Kosmetika
- Generelles zu Kosmetikrecht und Chemikalienrecht
- Anforderungen an Chemikalien in Kosmetika: Welche Herausforderungen ergeben sich?
   + Umgang mit dem Animal Testing Ban
   + REACH
- Wie können Unternehmen mit den regulatorische Herausforderungen
   für Innovationen umgehen?
- Welchen Einfluss haben die Erwartungen der Verbraucher heute und in Zukunft?
Ellen Pfrommer, Head of Product Stewardship & EHS Master Data Personal Care, BASF SE

16.00
Endokrine Disruptoren: politische und regulatorische Entwicklungen sowie Handlungsoptionen der Industrie
- Die endokrinen Disruptoren als Gegenstand politischer Diskussionen in der EU
- Definitionen: endokrin aktive Substanzen vs. endokrine Disruptoren
- Status quo der Chemikalienregulierung mit Bezug auf die endokrinen Disruptoren
- Ergebnisse aus dem Impact Assessment der EU-Kommission
- Was sind die gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse?
Ellen Dhein, Corporate Environmental Affairs, Bayer AG

16.45
Zusammenfassung durch die Vorsitzenden

17.00
Ende der Fachtagung

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Mittwoch, 25. Januar 2017

Workshop
Substitution von Chemikalien
Dr. Thomas Rücker, Senior Manager, Registered Toxicologist (ERT, DABT), Chemical Safety & Regulatory Compliance, Ramboll Environ Germany GmbH

8.30
Empfang mit Kaffee und Tee / Ausgabe der Unterlagen zum Workshop

9.00 bis 16.30
Workshop
(Die Pausen werden flexibel festgelegt)

Inhalte des Workshops

1. Einführung in das Thema Substitution
- Substitution in der Gesetzgebung
- Europäische Gesetzgebung
- Internationale Vereinbarungen
- Beispiele für nicht-gesetzliche Anforderungen

2. Methoden im Vergleich
- USEPA Design for the Environment
- Safer Choice
- PRIO
- P2OASys
- GreenScreen®
- Cradle to Cradle®
- CleanGredients®

3. Praktische Übung zu GreenScreen®
- Informationsquellen
- Gefährlichkeitskriterien
- Umgang mit Datenlücken
- Benchmarking

4. Beispiele von erfolgreicher und von «regrettable» Substitution

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