CLP

23. und 24. Oktober 2017 - Fachtagung
25. Oktober 2017 - Workshop
Düsseldorf

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Montag, 23. Oktober 2017

8.30 Empfang mit Kaffee und Tee
Ausgabe der Tagungsunterlagen

9.00
Eröffnung des ersten Tages durch den Vorsitzenden

9.10
Bestehende und aktuelle Herausforderungen der CLP-Verordnung
• Wann sind neue Anpassungen an den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt (ATP´en)    zu erwarten?
• Globale Gefahrenkommunikation vs. landesspezifische SDB
• Mehrsprachigkeit und Etiketten: Regulatorisches und Lösungen
• Der Anhang VIII der CLP-Verordnung: Meldungen an die Giftinformationszentren
• Die AwSV: Neuerungen und Folgen zur Wassergefährdung
Dr. Eva Keßler, Regulated Material Specialist Europe, 3M Deutschland GmbH

9.50
GHS und die Rechtsvorschriften zu physikalisch-chemischen Eigenschaften/Gefahren
• Was tut sich bei den physikalisch-chemischen Eigenschaften und den physikalischen Gefahren    im GHS?
• Unterstützung durch die neuen Regelungen zu physikalischchemischen Daten im    Sicherheitsdatenblatt?
• Neue physikalische Gefahrenklassen, neue Unterteilungen, was ist zu erwarten?
   - Unterteilung von entzündbaren Gasen
   - Desensibilisierte explosive Stoffe
   - Chemicals under pressure
• Keine neue Gefahrenklasse – aber neue Guidance zur Identifizierung von explosionsfähigen    Stäuben
Dr. Cordula Wilrich, Chemische Sicherheitstechnik, Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung BAM

10.30 Kaffeepause und Networking

11.00
Von internationalen Vorgaben zum Etikett – Herausforderungen für Hersteller
• Internationale Entwicklungen bei den ATPen
• Wie können Unternehmen mit dem Nebeneinander von globalen und länderspezifischen    Anforderungen umgehen?
• Etiketten: der Teufel im mehrsprachigen Detail
• Compliance und technische Machbarkeit: ein Drahtseilakt
• Change Management im regulierten Umfeld
• Besondere Herausforderungen in der Distribution
• Umgang mit unvermeidbaren Problemen im GHS
Frank Altrogge, EH&S Data Management/GHS Expert, BYK-Chemie GmbH

11.40
Wechselwirkungen von REACH und Arbeitsschutz
• CLP/GHS und die Auswirkungen auf den Arbeitsschutz in der Praxis
• Überschneidungen und Abgrenzungen zu REACH
• Arbeitsschutz – viel mehr als Gefahrstoffe
• Inkonsistenzen und Regelungsunschärfen sowie ihre Wirkung in der betrieblichen Praxis
• Anforderungen an Expositionsszenarien
• Integration der einzelnen Verpflichtungen in einen ganzheitlichen Ansatz des Arbeitsschutzes
Simon Steinmeyer, HSE Manager Frankfurt - Fachkraft für Arbeitssicherheit, Health Safety Environment, Chemetall GmbH

12.20 Gemeinsames Mittagessen

13.50
Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV):
Umstellungen bei der Einstufung von Stoffen und Gemischen in Wassergefährdungsklassen (WGK)

• Rechtsrahmen: WGK-Einstufung im Wandel der Zeit
• Industrie, Behörden und Gremien: Verschiebungen der Zuständigkeiten
• Anpassung des Bewertungssystem an die CLP:
   - Geänderte Einstufungsgrenzen in der akuten Säugertoxizität
   - Auswirkung der chronischen Umweltkennzeichnung
   - Berücksichtigung des M-Faktors bei Gemischen
• Veränderte Bewertungskriterien für nicht Wassergefährdende Stoffe (nwg)
• Allgemein wassergefährdend (awg): Neue Option für feste Gemische?
Dr. Christine Werth, Project Manager, Dr. Knoell Consult GmbH

14.30
Verpackung und Kennzeichnung von Gefahrstoffen: time over!?
• Verpackung: Was geht?
• Kennzeichnung beim Inverkehrbringen: seit 01.06.2017 kein Pardon!
• Kennzeichnung bei Tätigkeiten: Muss alles umgekennzeichnet werden???
• Folgeänderungen: an alles gedacht?
• Praxis schlägt Theorie: ein Beispiel
Prof. Dr. Norbert Müller, Global Dangerous Goods Coordinator, Schenker AG

15.10 Kaffeepause und Networking

15.40
Herausforderungen für die Industrie bei den Meldungen an die Giftinformationszentrale
• Stand der Harmonisierung und Umsetzung von Art. 45.4 CLP-VO
• Zu beachtende Umsetzungsfristen und Regelungen zum Bestandsschutz
• Bedingungen für die Meldungen an Giftinformationszentralen
• Einzureichende Informationen, Einreichungsbedingungen und die Erfahrungen aus der Praxis
• Daraus resultierende Herausforderungen an die Industrie
   - Herausforderungen an die IT Security
• Anpassung der Produktmeldungen auf EU-Ebene
• Laufende Projekte der EU-Kommission zur Giftinformation – kommende Entwicklungen
Dr. Gudrun Lücke-Brunk, Global Product Regulatory Affairs, Covestro Deutschland AG

16.20
Europäische harmonisierte Meldung von als gefährlich eingestuften Gemischen aus Sicht der nationalen Behörde
• Erforderliche Informationen für qualifizierte Leistungen durch die GIZ
• Der Rezeptur-Identifikator (UFI, Unique Formula Identifier)
• Gemisch-in-Gemisch-Meldung
• Gruppenmeldungen
• Das Europäische Portal: Infrastruktur durch die ECHA
• Technische und inhaltliche Validierung
• Gemische mit häufig variierender Zusammensetzung
• Umsetzung auf nationaler Ebene
Dr. Herbert Desel, Fachgruppenleitung Vergiftungs- und Produktdokumentation, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

17.00 Zusammenfassung durch den Vorsitzenden

17.10 Ende des ersten Tages

18.00 Abendveranstaltung

 

Dienstag, 24. Oktober 2017

8.45
Eröffnung des zweiten Tages durch den Vorsitzenden

8.50
Organisation von GHS/CLP in einem globalen Konzern
• Zentrale vs. dezentrale Einheiten im Konzern: Kompetenzen im globalen Competence Center
• Nutzen und Grenzen weltweit verfügbarer Tools
• Gemeinsamkeiten und regionale Unterschiede: Wieviel Infrastruktur kann eine Zentrale den    verschiedenen Betriebsstätten zur Verfügung stellen?
• Der unvermeidbare Aufwand beim Konsolidieren von SDB
• Vorgehensweise bei der Einstufung von Gemischen
• Defizite des CLP Inventory: 10 Gemische, 10 verschiedene Einstufungen
• Herausforderungen zu den Produktregistern
Dr. Torsten Jeschke, Ecology and Product Safety, BASF Polyurethanes GmbH

9.30
Der Spagat zwischen wirtschaftlicher Effizienz und Compliance: die CLPVerordnung in der betrieblichen Praxis
• Rahmenbedingungen für die Umsetzung bei einem Hersteller von Druckfarben
• Auswirkungen von REACH auf die Einstufung
• Was ist zu tun, wenn man für 60.000 Rezepturen verantwortlich ist?
• Datenmanagement: Beschaffung und fortlaufende Aktualisierung
• Anhaltende Problemstellungen rund um die Etikettierung
• Verantwortung als OR: Abstimmung mit dezentralen Einheiten in Niedriglohnländern
Jörg Kowski, Head of Product Safety hubergroup Europe, MHM Holding GmbH

10.10 Kaffeepause und Networking

10.40
Die effektive Organisation von gefahrgutrechtlichen Unternehmerpflichten innerhalb des Unternehmens
• Die Organisation von Unternehmerpflichten im Unternehmen:
   Zuordnung von Verantwortlichkeiten am Beispiel des Gefahrgutrechts
• Kritische Aspekte in Konzernen und bei firmenübergreifenden Zuständigkeiten
• Übernahme von Unternehmerpflichten für verschiedene Firmen im Konzern:
   Wie kann dies geregelt werden?“
• Informationsflut vs. knappe Ressourcen: Wie kann die verantwortliche Person sinnvoll    unterstützt werden?
Jürgen Pagel, Dangerous Goods, HSC - Corporate Health, Safety & Security, Henkel AG & Co. KGaA

11.20
Titandioxid: Auswirkungen auf die Einstufung an einem Fallbeispiel
• Status quo des Verfahrens zur Einstufung von Titandioxid
• Mögliche Folgen der RAC-Empfehlung zur Einstufung von Titandioxid (krebserzeugend der    Kat.II)
• Gegenwärtige Aktivitäten auf politischer Ebene
• Was wissen wir über Titandioxid, wo wird es eingesetzt, und was muss noch geklärt werden?
• Handlungsoptionen für die Industrie
Dr. Heike Liewald, Geschäftsführerin, Verband der Mineralfarbenindustrie e.V. (VdMi)

12.00 Gemeinsames Mittagessen

13.30
Strategien der chemikalienrechtlichen Überwachung am Beispiel Rheinland-Pfalz
• Kriterien für die Auswahl von Überwachungsprojekten
• Die Balance zwischen aktiver und reaktiver Überwachung
• Harmonisierung und Koordination in Bund/Ländergremien wie der BLAC
• Europaweite Zusammenarbeit in Vollzugsprojekten
• Herausforderungen und Fallstricke bei der Einstufung von Stoffen
• Informationsfluss für Vergiftungsfälle
Dr. Tobias Jacobi, Referat Chemikaliensicherheit, Bio- und Gentechnik, Raumluftqualität, Giftinformationszentrum, Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz

14.10
Marktüberwachung in der Praxis: CLP und SDB
• Harmonisierung aktiver und reaktiver Überwachung im föderalen System:
   Wie ermittelt ein Regierungspräsidium seine Überwachungsschwerpunkte?
• Das Zusammenspiel von Marktüberwachung und Zoll
   - Erfahrungen am Flughafen Frankfurt
• Beobachtungen aus der Marktüberwachung von Einstufung und Kennzeichnung
• Arbeitsschutz im Fokus: das SDB und der Abschnitt 8 „persönliche Schutzausrüstungen“
Maren Dornbusch, Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt, Regierungspräsidium Darmstadt

14.50 Kaffeepause und Networking

15.20
CLP als Nahtstelle zu anderen Regelwerken
• „Generic risk assessment“ im Kontext CLP
• Die Tragweite von Einstufungsentscheidungen birgt Konfliktstoff (Beispiele)
• Von Mutterschutz zur 4. BImSch - aktuelle Entwicklungsfolgen im nationalen Regelwerk
• Welche einfachen Lösungen können überzeugen?
• Entwicklungspotentiale für die Zukunft
Dr. Sabine Darschnik, Delegationsleitung im UN GHS in Genf, BAuA Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

16.00
Aktuelle Entwicklungen auf UN-Ebene: GHS und Transport
• Von der Idee bis ins Buch: Wie funktionieren Änderungen des regulatorischen Rahmens?
• Beispiele von Zwischenfällen, die zu Vorschriftenänderungen geführt haben:
   learning by burning?
• Transport vs. GHS: große und kleine Unterschiede und wie man mit ihnen umgeht
• Die Koordination von Chemikalienmanagement auf globaler Ebene:
   unterschiedliche Denkarten und ihre Folgen für die Tätigkeit in Gremien
• Umsetzung in einem global aufgestellten Konzern
Sabine Schultes, Dangerous Goods Assessment & Consulting, Leverkusen

16.40 Zusammenfassung durch den Vorsitzenden

17.00 Ende der 9. Jahrestagung CLP

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