Globally Harmonized System
10. und 11. September 2012 - Fachtagung
12. September 2012 - Workshop
Köln
Intro / Agenda / Referenten / Sponsoren / Medienpartner / Veranstaltungsort
Agenda
1. Tag: 12. September 2011
08.30
Empfang mit Kaffee und Tee - Ausgabe der Unterlagen zur Fachtagung
08.55
Eröffnung des ersten Tages durch den Vorsitzenden
Dr. Björn Nehls, Leiter Chem-Academy
09.00
Behördliche Anforderungen und globale Entwicklungen zum Globally Harmonized System (GHS)
- Aktuelle Entwicklungen auf dem Weg zu einem global harmonisierten System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien
- Aufbau und Anforderungen der CLP-Verordnung (Regulation on Classification, Labelling and Packaging of Substances and Mixtures)
- Aktueller Sachstand des UN GHS und der EU-Verordnung CLP
- Welcher Spielraum existiert für nationale Regelungen?
- Kernelemente der Gefahrstoffeinstufung nach CLP
- Definition von Gemischen und künftige Anforderungen an die Einstufung
Prof. Dr. Thomas Gebel, FB 4 'Sicherheit und Gesundheit bei chemischen und biologischen Arbeitsstoffen', BAuA Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
09.50
Kaffeepause
10.20
Auswirkungen von GHS aus Sicht eines global operierenden Logistikunternehmens
- Folgerungen für den Umgang mit Gefahrgütern und -stoffen
- Neue Einstufung, neue Kennzeichnung, neue Gefahrsymbole: Wie kann GHS innerhalb der Organisation kommuniziert werden?
- Inkonsistenzen zwischen Gefahrgut- und Gefahrstoffrecht am Beispiel von Zusammenlagerverboten
- Lösungsansätze für nicht-harmonisierte Bereiche des GHS
- Herausforderungen an externen Schnittstellen während der Umstellungsphase
Dr. Norbert Müller, Global Dangerous Goods Safety Adviser, Schenker AG
11.10
Das Globally Harmonized System: Stand der Umsetzung in den USA und Asien
- Der gegenwärtige und der künftige Grad der Harmonisierung
- GHS in den USA
- Bisherige Erfahrungen mit der Umsetzung in Asien
- Möglichkeiten einer wirksamen Koordination in einem globalen Unternehmen
- Zentrale und dezentrale Elemente zur Steuerung GHS-bezogener Aktivitäten
- Konzeption und Durchführung von Mitarbeiterschulungen in multinationalen Unternehmen
Dr. Eva Keßler, Regulated Material Specialist Europe, 3M Deutschland GmbH
12.00
Gemeinsames Mittagessen
13.30
Im neuen System: Einstufungen und Notifizierung gemäß CLP/GHS
- Anforderungen im Überblick: Die veränderte Einstufung unter der CLP/GHS-Verordnung
- EDV-basierte Umstellung von bestehenden Einstufungen und Kennzeichnungen mittels Datenkonvertierung
- Nachbearbeitungsbedarf
- Einstufungen und Kennzeichnungen anhand der Datenlage - Notifizierung gemäß Artikel 39,40 der CLP/GHS-Verordnung
- Betroffene Stoffe
- Geforderter Datenumfang
- Submission, Art der Submission, Randbedingungen, Bulk-Upload - Wie können die bisherigen Erfahrungen zu Einstufungen und Notifizierung genutzt werden?
Eckhard Baum, Referent für Chemikalienrecht, Clariant Deutschland GmbH
14.20
GHS: Organisation und Schnittstellenmanagement im neuen System
- Welches sind die relevanten Schnittstellen für eine dauerhaft erfolgreiche GHS-Umsetzung?
- Was ist bei einer zentralen Bearbeitung der CLP/GHS-Verordnung zu beachten?
- Überführung der GHS-Aktivitäten vom Implementierungsprojekt in den normalen Geschäftsbetrieb
- Kernaufgaben der Produktsicherheit in der Umsetzung von GHS
- Wie können zentrale und dezentrale Unternehmenseinheiten ihre Tätigkeiten aufeinander abstimmen?
- Organisatorische Maßnahmen mit Blick auf die Umstellung von Gemischen in 2015
Dr. Alexander Saipa, Produktsicherheit, Gefahrgutbeauftragter, Chemetall GmbH
15.10
Kaffeepause
15.40
GHS und REACH: Wechselwirkungen in der Umsetzung
- Stand der Umsetzung der REACH-Verordnung
- Umgang mit Berührungspunkten zwischen GHS und REACH
- Was sind die Grundlagen für die Bewertung von Stoffen unter REACH?
- Bestehende Herausforderungen für Hersteller und Anwender von Chemikalien
- Global Product Strategy: Wie wird die chemische Industrie perspektivisch ihrer Produktverantwortung gerecht?
Dr. Volker J. Soballa, Product Stewardship, Evonik Degussa GmbH
16.30
Maßnahmen zur Koordination von internationalen GHS-Aktivitäten
- Regionale Spezifika: GHS-bezogene Herausforderungen in Europa, Asien und den USA
- Schnittstellenmanagement bei Import und Export von Chemikalien
- Dos and Don'ts bei einer strukturierten und koordinierten Umsetzung von GHS innerhalb der Tochtergesellschaft
- Informationsmanagement: Wie können GHS-Verantwortliche den Überblick behalten?
- Global vs. building blocks: Wie lässt sich die bestehende Harmonisierung nutzen?
Dr. Torsten Jeschke, KU-WEO - Ecology and Product Safety, BASF Polyurethanes GmbH
17.20
Zusammenfassung durch den Vorsitzenden
17.30
Get together
Im Anschluss an das offizielle Programm der Fachtagung lädt die Chem-Academy alle Referenten und Teilnehmenden im Tagungshotel ein. Lassen Sie den Tag bei einem kleinen Imbiss ausklingen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich in ungezwungener Atmosphäre mit Ihren Kollegen auszutauschen und wertvolle Kontakte zu vertiefen.
2. Tag: 13. September 2011
08.55
Eröffnung des zweiten Tages durch den Vorsitzenden
Dr. Björn Nehls, Leiter Chem-Academy
09.00
Stolpersteine bei der GHS-Umsetzung aus Sicht einer Bundesbehörde
- Was ist wirklich neu bei der Einstufung und Kennzeichnung?
- Welche Ausnahme- und Übergangsregelungen bestehen?
- Praktische Herausforderungen bei der Einstufung und Kennzeichnung
- Was ist beim Etikettendruck zu beachten?
- Grundregeln zur Übersichtlichkeit der GHS-relevanten Informationen
- Wie wirken sich die Überschneidungen von CLP und REACH aus?
- Themenschwerpunkte aus den Anfragen an das CLP-Helpdesk der BAuA
Dr. Sabine Darschnik, FB 4 'Sicherheit und Gesundheit bei chemischen und biologischen Arbeitsstoffen', BAuA Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
09.50
Kaffeepause
10.20
Die effiziente Anwendung des Spaltenmodells in der metallverarbeitenden Industrie
- Besonderheiten beim Einsatz von Kühlschmierstoffen
- Was verändert GHS in der Gefahrstoffbeurteilung?
- Funktionsweise, Prinzipien und Anwendung des Spaltenmodells
- Freigabeprozesse und Dokumentenfluss bei Gefahrstoffen
- Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung von GHS
Dr.-Ing. Klaus Büdicker, Leiter Arbeitssicherheit und Umweltschutz, Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG, Schweinfurt
11.10
Auswirkungen des GHS auf den Transport von Gefahrstoffen
- Implikationen von GHS für einzelne Verkehrsträger
- Straße
- Schiene
- See
- Luft
- Binnenschifffahrt - Anforderungen an den Transport außerhalb der EU
- Welche Probleme ergeben sich im multimodalen Transport?
- Unterschiedliche Gefahrstoffe, unterschiedliche Vorgehensweisen?
Jürgen Pagel, stellvertretender Leiter Gefahrguttransport, Henkel AG & Co. KGaA
12.00
Gemeinsames Mittagessen
13.30
Die Überwachung der CLP-Verordnung im föderalen System
- Das Verhältnis von REACH-Verordnung, GHS und CLP-Verordnung
- Pflichten der Hersteller und Anwender nach CLP: Welche Sanktionen drohen bei Nicht-Erfüllung der Vorgaben?
- Übergangsregelungen bei der Umsetzung der Verordnungen
- Grundsätze der Verhältnismäßigkeit in der betrieblichen Umsetzung von REACH, CLP und in der Risikobewertung
- Aufgaben der Länder nach dem Chemikalienrecht
- Behördliche Ziele zur Information, Beratung und Überwachung
- Rahmenbedingungen und Zuständigkeiten auf Landesebene am Beispiel Nordrhein-Westfalen
- LASI und BLAC als Instrumente der Abstimmung im föderalen System
Dr. Andrea Mayer-Figge, Referat III 5 - Chemikaliensicherheit, Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
14.20
Überwachung der CLP-Verordnung in der Praxis - Erfahrungen aus Hessen
- Überwachungsaufgaben der Hessischen Arbeitsschutzverwaltung zur Chemikaliensicherheit
- Instrumente der aktiven und reaktiven Marktüberwachung von Chemikalien
- Kriterien für die Festlegung von Überwachungsschwerpunkten
- Umsetzung der Anforderungen bei dem Adressat der jeweiligen Regelung nach CLP und in der Lieferkette nach REACH
- Exemplarische Ergebnisse aus Überwachungsprojekten zu CLP und REACH
Barbara Schmid, Arbeitsschwerpunkt Chemikaliensicherheit, Kassel
15.10
Kaffeepause
15.40
CLP in der Umsetzung: Auswirkungen, betroffene Rechtsbereiche und Perspektiven
- Relevante Aspekte für den Arbeitsschutz aus der CLP-Verordnung in der Zuständigkeit des BMAS
- Der gefährdungsbezogene Ansatz in der GefStoffverordnung nach ihrer Neufassung
- Übergangsfristen bis zur Vollumstellung auf die CLP-Verordnung: Hilfestellungen für den innerbetrieblichen Umgang mit Einstufung und Kennzeichnung in den Übergangsfristen
- Änderungsbedarf in anderen nationalen Rechtsbereichen: Chemikaliengesetz, Chemikalienverbotsverordnung, Störfallrecht, etc.
- Zuweisung von behördlichen Aufgaben und Vollzugsfragen
Dr. Heiner Wahl, Referat IIIb 3, Gefahrstoffe, Chemikaliensicherheit, Bio- und Gentechnik, Betriebssicherheit, Bundesministerium für Arbeit und Soziales
16.30
Zusammenfassung durch den Leiter der Chem-Academy und Ende der Fachtagung
3. Tag: 14. September 2011
Workshop
08.15
Empfang mit Kaffee und Tee und Ausgabe der Unterlagen zum Workshop
08.30 - 16.30
(Die Pausen werden flexibel festgelegt.)
Gefahrgut, Gefahrstoff und GHS: Praktische Implikationen
Inhalte des Workshops:
- GHS für Gefahrgut und Gefahrstoffe: Definitionen und Zielsetzungen der Vorschriften
- Gefahrgut und Gefahrstoff: Vergleich der Einstufungskriterien
- Rahmenbedingungen und Vorgehensweise bei der Verpackungskennzeichnung
- Das Sicherheitsdatenblatt (SDB): Abschnitte 3 (Gefahrstoff) und 14 (Gefahrgut)
- Die Lagerung als Anwendungsbeispiel der Vorschriften für einen nachgeschalteten Anwender
Workshopleitung:
Dr. Norbert Müller, Global Dangerous Goods Safety Adviser, Schenker AG
