Einstufung von Gemischen

09.-10. Oktober 2017 in Dortmund

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Themenschwerpunkte

  • Das neue Klassifizierungssystem im nationalen und internationalen Kontext
  • Die Veränderungen bei der Einstufung
  • Spezielle Herausforderungen bei der Kennzeichnung
  • Umsetzung in den Betrieben
  • Praktische Beispiele aus der Umstellungsphase

Zielsetzung

Die Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 zur Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (CLP-VO) setzt Regelungen des UN GHS (Globally Harmonised System) in Europa um. Dies hatte erhebliche Veränderungen auf dem Gefahrstoffsektor zur Folge. Seit 2010 löst die CLP-Verordnung für Stoffe und Gemische die bisherigen Regelungen zur Einstufung und Kennzeichnung ab und verlangt eine völlige Neugestaltung von Etiketten und Sicherheitsdatenblättern.
Inzwischen haben diese Veränderungen auch die Gemische erreicht. Übergangsfristen für „alte“ Etiketten sind abgelaufen, und neue Tätigkeitsschwerpunkte wie die Meldungen an die Giftinformationszentralen oder aber Neuerungen bei den Wassergefährdungsklassen 
zeichnen sich ab.

Zielsetzung des zweitägigen Seminars ist es, die Teilnehmer unter den verschiedenen Gesichtspunkten mit den Inhalten und Auswirkungen der CLP-Verordnung im Detail vertraut zu machen. Die Teilnehmer sollen nach dem Seminar alle wichtigen Regelungen kennen und anwenden können und sich der Querverbindungen zu anderen Regelwerken sowie zu weiterführenden Hilfestellungen bewusst sein.

Im Mittelpunkt stehen die Herangehensweise bei der Einstufung, insbesondere bei Gemischen, die Auswahl geeignter Kennzeichnungselemente und deren Zusammenstellung auf dem Etikett. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Vernetzung der Gefahrenkommunikation im Sicherheitsdatenblatt. Daneben werden die Verbindungen zu anderen internationalen Regelungen für Gefahrstoffe (UN GHS, UN TDG) sowie zu einschlägigem europäischem und nationalem Regelwerk (Chemikalienrecht, Gefahrstoffverordnung, Lagerung, etc.) intensiv behandelt.

Ihre Seminarleiter

Dr. Sabine Darschnik
BAuA Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Dortmund
Sabine Schultes
Dangerous Goods Assessment & Consulting, Leverkusen